Fußball
Club und Stuttgart weiter, Dresden mit viel Glück

Mit viel Glück hat der VfB Stuttgart die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Schwaben gewannen in Hoffenheim erst nach Verlängerung. Auch der 1. FC Nürnberg ist eine Runde weiter, Dresden gewann knapp in Leipzig.

Ohne die ganz großen Überraschungen gingen die ersten fünf Sonntag-Begegnungen der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal über die Bühne. Mit der Spvgg Greuther Fürth scheiterte nur ein höherklassiger Klub bei einem Amateurverein.

Freiburg gewinnt in Siegen

Bundesliga-Absteiger SC Freiburg hat erfolgreich Revanche für eine der größten Pokal-Blamagen der Klubgeschichte genommen. Das Team von Trainer Volker Finke gewann am Sonntag das Zweitliga-Duell beim Aufsteiger Sportfreunde Siegen 1:0 (1:0) und zog damit in die zweite Runde ein. Im Wettbewerb 1998/99 war Freiburg als Erstligist beim damaligen Regionalligisten aus Siegen in der zweiten Runde (0:1) gescheitert. Das "Tor des Tages" vor 7 650 Zuschauern im Leimbach-Stadion erzielte Alexander Iaschwili in der 36. Minute mit einem schönen Schuss in den linken oberen Torwinkel.

Stuttgart mit viel Mühe in Runde zwei

Debütant Mario Carevic hat dem VfB Stuttgart und Trainer Giovanni Trapattoni nach einem Bundesliga-Fehlstart in der ersten Runde des DFB-Pokals endlich ein Erfolgserlebnis beschert. Bei seinem ersten Einsatz für die Schwaben in der zweiten Halbzeit eingewechselt, legte der Kroate mit seinem Treffer in der 100. Minute den Grundstein zum mühevollen 4:3 (2:2, 2:1)-Erfolg des VfB nach Verlängerung und zweimaligem Rückstand beim baden-würtembergischen Regionalligisten TSG Hoffenheim. Für die endgültige Entscheidung sorgte Cacau (118.). Silvio Meißer (38.), Jon Dahl Tomasson (54.) waren zuvor für den VfB erfolgreich, der zuletzt vor zehn Jahren beim SV Sandhausen (14:15 nach Elfmeterschießen) eine peinlich Erstrundenpleite im Cup-Wettbewerb kassiert hatten. Dagegen platzten die Pokalträume der bis zum Schluss wacker kämpfenden Hoffenheimer nach ihrer sensationellen Viertelfinal-Teilnahme im DFB-Pokal vor eineinhalb Jahren (0:1 gegen VfB Lübeck) diesmal bereits frühzeitig. Nach den Führungstreffern von Thomas Ollhoff (14.) und Sandro Cescutti (45.) durfte der Drittligist jedoch lange auf eine erneute Überraschung hoffen.

Rekordkulisse im Leipziger WM-Stadion

Zweitligist Dynamo Dresden hat vor einer Rekordkulisse im Sachsenderby erstmals seit elf Jahren die zweite Hauptrunde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Christoph Franke gewann die Erstrunden-Partie gegen den Oberligisten Sachsen Leipzig vor dessen Bestmarke im neuen WM-Stadion von 30 450 Anhängern nach einem Kraftakt und mit viel Glück 5:3 im Elfmeterschießen.

Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es durch die Tore von Dennis Cagara (18.) für Dresden und Timo Semmer für Leipzig (90+3) 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Dresden verlor in der 110. Minute Dexter Langen durch eine Rote Karte nach grobem Foulspiel. Im Elfmeterschießen verwandelte Witold Wawrczyek den entscheidenden Schuss, nachdem Kevin Kittler für Leipzig vergeben hatte.

Nürnberg souverän in Runde zwei

Bundesligist 1. FC Nürnberg ist mühelos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Franken gewannen bei Süd-Regionalligist 1. FC Eschborn deutlich 4:0 (4:0) und feierten damit nach bislang nur einem Punkt aus zwei Ligaspielen das erste Erfolgserlebnis der laufenden Saison. Vor 2 500 Zuschauern im Wiesbadener Stadion brachte "Tor-Phantom" Marek Mintal (11.) mit seinem zweiten Pflichtspieltreffer die Nürnberger in Führung. Noch vor der Pause erhöhten der Ex-Bremer Ivica Banovic (25.), der tunesische Neuzugang Jawhar Mnari (28.) und der Argentinier Horacio Javier Pinola (34.) gegen den überforderten Drittligisten auf 4:0.

Greuther Fürth scheitert in Osnabrück

Regionalligist VfL Osnabrück hat in der ersten Runde des DFB-Pokals für eine Überraschung gesorgt. Das Team von Trainer Klaus-Dieter Wollitz gewann gegen die eine Klasse höher spielende Spvgg Greuther Fürth mit 10:9 im Elfmeterschießen, nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 2:2 (2:2, 0:1) gestanden. Den letzten Elfer für den VfL verwandelte Daniel Flottmann, ehe Christian Weber für Fürth vergab. Zuvor hatten Christian Timm (45.) und der eingewechselte Marcus Feinbier (82.) Fürth zweimal in Führung gebracht. Markus Feldhoff (52.) und Dave de Jong (83.) erzielten jeweils den Ausgleich für die in dieser Saison noch ungeschlagenen Gastgeber. Für die Spielvereinigung war es die erste Erstrundenpleite seit dem 1:4 bei der TSG Hoffenheim im Sommer 2002.

© SID

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