Coach beklagt zu wenig Testspiele
Kriegskunst soll Brasilien auf WM einstimmen

Im Kampf um die Titelverteidigung bei der WM setzt Brasiliens Trainer Carlos Alberto Parreira auf ungewöhnliche Methoden.

Brasilien will den Titel bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) erfolgreich verteidigen. Helfen soll nach Meinung von Trainer Carlos Alberto Parreira 2 500 Jahre alte Kriegskunst. Wie sein Vorgänger Luis Felipe Scolari vor vier Jahren will Parreira die "Selecao" mit den Weisheiten des Philosphen Sun Tzu festgehalten im Buch "Die 13 Gebote der Kriegskunst" auf die Endrunde einstimmen.

"Wir müssen unseren Kampfgeist vorbereiten. Niemand wird uns den Titel mit Handkuss geben", erklärte der Weltmeister-Coach von 1994 an seinem ersten Arbeitstag im WM-Jahr. Die Strategien Sun Tzus zielen auf eine intelligente Kriegsführung ab mit dem Einsatz der geringsten Mittel und einer flexiblen Anpassung des Schemas.



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Ein Dorn im Auge ist Parreira in der WM-Vorbereitung noch die geringe Anzahl von Testspielen. Bislang ist nur ein Vergleich am 1. März in Moskau gegen Russland terminiert. Hinzu kommen wohl noch Trainingsspiele gegen lokale Gegner im Schweizer Vorbereitungscamp am Vierwaldstättersee.

"In der WM-Qualifikation haben wir das jetzige Team gebildet. Ich weiß nicht, was aus der Selecao ohne diese Spiele geworden wäre", erklärte der 62-Jährige.

© SID

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