Coca-Cola und McDonald's
Sponsoren fordern Wandel bei Fifa

Zwei große Sponsoren erhöhen den Druck auf den Weltfußballverband Fifa: Der Getränke-Riese Coca-Cola und die Fast-Food-Kette McDonald's verlangen signifikante Veränderungen, um das Vertrauen bei Fans wiederherzustellen.
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Miami/WashingtonIm Korruptionsskandal bei der Fifa erhöhen zwei große Sponsoren den Druck auf den Weltfußballverband. Coca-Cola und McDonald's kritisierten am Freitag die Art der Fifa-Führung und forderten umfassende Änderungen.

Der US-Getränkekonzern unterstützte die Forderung nach einer unabhängigen Reform-Kommission. Die weltgrößte Fast-Food-Kette mahnte einen weitreichenden Wandel an, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Fans und Sponsoren wiederherzustellen.

Derzeit erfüllten die internen Kontrollen und die Einstellung zur Regelbefolgung bei der Fifa nicht die Anforderungen, die McDonald's an seine Partner stelle, erklärte der Konzern. Eine unabhängige Kommission könne eine Option sein, um die notwendigen Reformen anzugehen.

Der Skandal rief einem Insider zufolge mittlerweile auch die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan. Die Behörde untersuche, ob börsennotierte Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zur in Zürich ansässigen Fifa gegen US-Korruptionsgesetze verstoßen haben könnten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Die Schweizer Behörden hatten auf Ersuchen der US-Justiz Ende Mai sieben Fifa-Funktionäre wegen des Verdachts auf Annahme von Bestechungsgeldern in Höhe von mehr als 100 Millionen Dollar in Auslieferungshaft genommen. Am Donnerstag wurde der erste Funktionär an die USA überstellt. Inzwischen ermitteln Behörden weltweit rund um die Vergabe von Fußballweltmeisterschaften.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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