Comeback für Torlinientechnik Torklau im Pokalfinale erregt die Gemüter

Das nicht gegebene Tor im Finale von Berlin bringt Bewegung in das Thema Torlinientechnik. Funktionäre sind offen, Schiedsrichter fordern es, kleine Vereine sind dagegen. Fans im Internet verlangen Aufklärung.
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Dante und der Torklau von Berlin
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Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. In der 64. Minute köpft Hummels. Dante läuft, um den Ball noch zu klären. Der Schiedsrichter beobachtet das Geschehen. Hat er freie Sicht?

huGO-BildID: 37000493 In this picture taken Saturday May 17, 2014, Bayern's Dante kicks the ball during the German soccer cup final between Baye
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Kurz vor dem entscheidenden Moment. Der Kopfball von Hummels fliegt in Richtung Tor.

Bayern Munich's Dante clears the ball next to Borussia Dortmund's Hummels during their German Cup (DFB Pokal) final soccer match in Berlin
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Dante klärt.

Bayern Munich's Dante clears the ball off the line during their German Cup (DFB Pokal) final soccer match against Borussia Dortmund in Berlin
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Kurz vor dem Schuss - die Szene in Großaufnahme.

Bayern Munich's Dante clears the ball off the line during their German Cup (DFB Pokal) final soccer match against Borussia Dortmund in Berlin
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Kurz nach der Klärung durch Dante. Der linke Fuß ist im Tor.

Borussia Dortmund - FC Bayern München
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Der entscheidende Moment. Dante steht mit dem rechten Fuß auf der Linie, der linke Fuß ist weit im Tor.

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Der entscheidende Moment aus der Sicht des Schiedsrichters. Kann er überhaupt sehen, ob der Ball hinter der Linie ist?

Der "Torklau" von Berlin könnte zu einer Rolle rückwärts beim Thema Torlinientechnik führen. In der Öffentlichkeit und auch im Internet steigt der Druck, die Hintergründe des nicht gegebenen Tors aufzuklären. Inzwischen gibt es sogar eine Online-Petition, bei der bereits weit über 10.000 Fans mitmachen.

Nach dem nicht anerkannten Treffer von Borussia Dortmund im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München (0:2 n. V.) hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine erneute Abstimmung unter den Profivereinen über die Einführung der Technik in Aussicht gestellt.

"Wenn es der Wunsch der Klubs ist, steht einer erneuten Abstimmung über die Einführung einer Torlinien-Technologie nichts im Wege. Die DFL selbst war und ist bei diesem Thema bestens vorbereitet", sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig am Montag.

Um ein neues Votum zur Torlinientechnik herbeizuführen, müsste nur ein Verein vor einer Mitgliederversammlung der DFL einen entsprechenden Antrag stellen. Erst vor knapp zwei Monaten hatten die 36 Erst- und Zweitligisten die Einführung mehrheitlich abgelehnt. Nur neun der 18 Bundesliga-Clubs und drei der 18 Zweitligisten stimmten am 24. März für die Einführung der Torlinientechnik.

Die Diskussion über technische Hilfsmittel war am Wochenende durch das nicht gegebene Tor für Borussia Dortmund im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München neu entflammt. Auch Ligapräsident Reinhard Rauball sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Wenn Borussia Dortmunds Vorstandschef Joachim Watzke oder ein Vertreter eines anderen Clubs die Torlinientechnik erneut vorschlagen, werde ich das befürworten.“

Der Hauptgrund für die ablehnende Haltung der meisten Profivereine sind die hohen Kosten, die mit der Einführung der Torlinientechnik verbunden wären. Nun geraten die Skeptiker wie Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt unter Druck.

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2 Kommentare zu "Comeback für Torlinientechnik: Torklau im Pokalfinale erregt die Gemüter"

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  • Sie können doch nicht alle Politiker im Stadion und in Berlin, u.a. BP Gauck, der Spielmanipulation bezichtigen?
    Aber jetzt Spaß beseite - für geistige Tiefflieger mag das ja noch ein Lacher sein, aber nur wenn Sie sehr, sehr, sehr tief fliegen. Aber selbst der Dümmste sollte doch langsam wissen, dass sich auch der dümmste Witz einmal totläuft!

  • War Schiri Meyer bestochen? Der Schwerkriminelle läuft schließlich immer noch frei herum!

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