Costa Ricas Nationalcoach kritisiert Medienlandschaft
Deutsche Medien für Guimaraes "überheblich"

Costa Ricas Nationaltrainer Alexandre Guimaraes hat den mangelnden Respekt der deutschen Medien kritisiert. "Die deutschen Medien sollten nicht so überheblich sein", sagte der gebürtige Brasilianer.

Zumindest von Seiten der deutschen Medien wird für Alexandre Guimaraes das offizielle WM-Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" nicht entsprechend ernst genommen. Costa Ricas Nationaltrainer hat sich drei Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel gegen Deutschland am Freitag in München über mangelnden Respekt beklagt. "Wir haben uns zweimal in Folge für die WM qualifiziert. Das sollte man zur Kenntnis nehmen, und deshalb sollten die deutschen Medien nicht so überheblich sein", sagte der gebürtige Brasilianer am Dienstag und versprach, dass sich sein Team davon nicht beirren lasse: "Was über uns gesagt wird, bringt uns nicht aus dem Konzept. Wir sind hier, um eine gute WM zu spielen. Und allein darauf konzentrieren wir uns."

Nach zuletzt vier Testspiel-Niederlagen in Folge hatte Costa Ricas Kapitän Luis Marin aber festgestellt, dass "auch die Menschen und die Presse in der Heimat kein großes Vertrauen mehr in uns haben". Guimaraes stellt jedoch demonstrativ Zuversicht zur Schau und sieht für das Eröffnungsspiele eine Chance von 50:50.

© SID

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