Das Kölner Stadion im Portrait
SPIELSTÄTTE: Hochgefühl statt „Ostblock”-Feeling

Bis 2001 war das Müngersdorfer Stadion eine graue Betonschüssel mit orangefarbenen Sitzen. Diese Zeiten sind vorbei. Auch dank Reiner Calmund.

HB KÖLN. Bei seiner Eröffnung 1975 hatte das Müngersdorfer Stadion, Vorgänger der neuen Arena, als modernstes Stadion Deutschlands gegolten und war überdies als erstes in Deutschland komplett überdacht. Doch spätestens als Reiner Calmund vor einigen Jahren anmerkte, dass ihn bei einem Besuch des Kölner Stadions manchmal das Gefühl beschleiche, er sei im „Ostblock”, wurden die Rufe nach einer neuen Spielstätte auch in Köln lauter.

Das im Sommer 2004 nach knapp zweieinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellte, runderneuerte Kölner RheinEnergieStadion ist bereits zu einem Wahrzeichen der Domstadt geworden. Im Juli wurde die Heimstätte des 1.FC Köln vom Internationale Olympische Komitee (IOK) und die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen sogar als "besonders attraktive und funktionale Sportstätte" ausgezeichnet.Seine vier knapp 72 Meter hohen Lichttürme sind im Kölner Westen weithin sichtbar.

Die Jury zeigte sich den Stadionbetreibern zufolge besonders "von der klaren Geometrie des Entwurfs und seiner Umsetzung" beeindruckt. Während der Umbauarbeiten war der Spielbetrieb weiter gegangen: Nach und nach wurde jeweils eine Tribüne des alten Müngersdorfer Stadions abgerissen und wieder aufgebaut.

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