Das Königreich wehrt sich gegen sein Extremisten-Image
Saudi-Arabien kommt mit Friedenstaube

Mit Friedenstaube und Palmzweig wollen die Saudis ein Zeichen gegen den Terror und ihr Extremisten-Image setzen. Das islamische Königreich will kein Volk von Fanatikern und Extremisten sein.

HB RIAD/KAIRO. Saudi-Arabiens Fußball-Nationalmannschaft kommt mit einer Friedenstaube und einem Palmzweig zur Weltmeisterschaft nach Deutschland. Die beiden Symbole sind in dem grün-blauen Logo der Nationalelf für die WM-Endrunde 2006, das am Montag in der Hauptstadt Riad präsentiert wurde, allerdings sehr stilisiert dargestellt. Der saudi-arabische Designer Chaled al-Asis, dessen Entwurf unter 100 Vorschlägen ausgewählt worden war, will mit seinem Logo den Friedenswillen des islamischen Königreichs unterstreichen.

Die Saudis, die im eigenen Land selbst unter dem Terror der Islamisten von El Kaida leiden, sind stets bemüht, gegen ihr Extremisten-Image anzugehen. Vor allem, nachdem bekannt wurde, dass 15 der 19 Selbstmord-Attentäter vom 11. September 2001 aus dem Königreich stammten, betont das Herrscherhaus bei jeder Gelegenheit, dass in Saudi-Arabien keine Fanatiker herangezüchtet würden.

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