Das Nürnberger Stadion im Portrait
SPIELSTÄTTE: Mehrzweckhüpfburg mit Geschichte

Weil während eines Spiels unter den Sprüngen begeisterter Fans am Oberrang der Nordkurve Risse im Beton auftauchten, wurde die Statik mit einem Hüpf-Test überprüft.

HB NÜRBERG. Grund zur Sorge besteht nach Angaben von Werksleiter Karlheinz Kubanek jedoch nicht: "Die Sicherheit des Stadions ist auch so auf jeden Fall gewährleistet." Trotzdem sollen Schwingungsdämpfer angebracht werden, um die Schaukelbewegungen zu verringern. Sichtbare Schwingungen könnten bei Zuschauern unnötig Panik hervorrufen, erklärte Kubanek.

Die ursprüngliche Arena war nach einem Entwurf des Architekten Otto Ernst Schweizer zwischen 1926 und 1928 als Teil eines neu konzipierten Sport- und Freizeitparks südlich des Dutzendteichs entstanden. Bei den NS-Reichsparteitagen marschierte hier die Hitlerjugend auf. Später nutzte die US-Army das Stadion als Sportfeld, und seit 1963 ist es Heimat des 1. FC-Nürnberg.

Das Franken-Stadion neben dem Zeppelinfeld erhielt seinen Namen erst mit dem Um- und Ausbau Ende der 80er Jahre (Eröffnung: 1991). Bis zu diesem Zeitpunkt hieß es einfach „Städtisches Stadion“. Die Heimstätte des FCN verfügt heute nach weiteren Umbauarbeiten in den vergangenen Jahren im Ligabetrieb über 46 780 Plätze, die allesamt überdacht sind. Bei der Weltmeisterschaft sind aus Sicherheitsgründen nur 36 898 Zuschauer zugelassen.

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