Das Selbstbewusstsein und den Ehrgeiz für eine große Karriere hat er
Das Tor zur weiten Welt

Tim Wiese will in die Nationalelf – doch zuvor muss er bei Werder Bremen Andreas Reinke verdrängen.

BREMEN. Die erste schwere Aufgabe erwartete Tim Wiese gleich zu Beginn. Der SV Werder Bremen hatte bei der Vorstellung der neuen Spieler eine Mappe ausgeteilt, die allerlei Wissenswertes über die hinzugekommenen Profis des Fußball-Bundesligisten enthielt. So konnte man erfahren, dass Torsten Frings gern Motorrad fährt und Leon Andreasen Golf spielt. Nur bei Tim Wiese stand in der Rubrik Hobbys: „Fußball“.

Der 23 Jahre alte Torhüter gilt wegen seiner Vorlieben für Sonnenstudios und Gelfrisuren bei vielen Fans nicht als Intellektueller, weshalb der Verdacht, er habe gar keine Hobbys außer Fußball, Heiterkeit auslöste. Doch Wiese löste die Situation elegant und unterhielt die Anwesenden mit Ausführungen über seine Hubschrauberflüge. Erst am Ende stellte sich heraus, dass er von Modellhubschraubern redete.

Tim Wiese gehört zu jenen jungen Spielern, die zwar nicht mit Eloquenz glänzen, sich aber dennoch höchst charmant und unterhaltsam präsentieren können. Er ist so etwas wie der Lukas Podolski im Tor – nicht nur wegen der ähnlichen Sprachfärbung. Im Gegensatz zu dem Stürmer vom 1. FC Köln ist der Weg ins Nationalteam für Tim Wiese aber noch weit. Er gilt als einer der Kandidaten für den Platz im Tor nach der WM 2006. Wiese selbst macht gar kein Geheimnis daraus, dass er sich als Oliver Kahns Nachfolger betrachtet.

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