Das Stuttgarter Stadion im Portrait
SPIELSTÄTTE: Ein „WM-Häusle“ für 51 Millionen

Um rechtzeitig "fit" für die WM zu sein, wurde ins Gottlieb-Daimler-Stadion kräftig investiert. Die letzten Hammerschläge sind in Stuttgart noch nicht ganz verklungen.

HB STUTTGART. Im Gottlieb-Daimler-Stadion hatten noch bis Ende 2005 die Handwerker das Sagen: Über 51 Millionen Euro wurden investiert, um die Arena in Stuttgart "fit" für die Fußball Weltmeisterschaft 2006 zu machen.

Das städtische Stadion, in dem der VfB Stuttgart seine Heimspiele austrägt, hat neben neuer Technik unter anderem einen zweiten Zuschauerrang auf der Gegentribüne bekommen. Probleme gab es im Sommer mit dem Rollrasen, der ausgetauscht werden musste. Rund 8 000 Quadratmeter wurden verlegt.

Vor dem Umbau war der VfB bei der Stadt mit seinem Wunsch nach einem reinem Fußball-Stadion gescheitert. In der Veranstaltungsstätte mit der Tartanbahn wurden schon die Europameisterschaften und die Weltmeisterschaft der Leichtathletik ausgetragen. Seit 1950 fanden 21 Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft in der Arena statt. Sie war auch Austragungsort der Weltmeisterschaft 1974 und der Fußball-Europameisterschaft 1988.

Im Zuge der Modernisierung wurde das Stadion, das neben Nürnberg und Berlin eines von nur drei Spielstätten bei der WM ist, das noch über eine Laufbahn verfügt, damals durch eine Stahlseilbinder-Konstruktion mit einer textilen Membran überdacht. Außerdem wurde die Haupttribüne umgebaut, Stehplätze wurden in Sitzplätze umgewandelt und eine neue Flutlichtanlage installiert.

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