„Das war pure Gewalt“
Skandal-Spiel bringt Parreira auf die Palme

Nach dem brutalen Achtelfinale zwischen Portugal und den Niederlanden (1:0) hat Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira scharfe Kritik an der Spielweise beider Teams geäußert: "Das war pure Gewalt."

Unzählige Gelbe Karten, vier Platzverweise - das Achtelfinale zwischen Portugal und den Niederlanden (1:0) ist in die WM-Geschichte eingegangen. Brasiliens Trainer Carlos Alberto Parreira hat nach dem Skandal-Spiel in Nürnberg scharfe Kritik an den Akteuren beider Teams geäußert. "Dieses Spiel darf nicht als Beispiel dienen. Das war pure Gewalt. Wir sind doch hier, um Fußball zu spielen", kommentierte der 63-Jährige den Sieg der Iberer und hofft, "dass dies nicht noch einmal vorkommt."

Nur gut 30 Minuten Fußball will der Weltmeister-Coach von 1994 in der Partie gesehen haben, in der Schiedsrichter Walentin Iwanow insgesamt acht Gelbe und vier Gelb-Rote Karten verteilte. Insgesamt sei bei der WM die Tendenz auszumachen, dass alle Teams auf Ergebnis spielen und der schöne Fußball damit oft auf der Strecke bleibe.

Dazu dienen auch taktische Winkelzüge. Deshalb hält Parreira seine Startformation für das Achtelfinale am Dienstag (17.00 Uhr) in Dortmund gegen Ghana bis kurz vor dem Anpfiff geheim. "Ich habe 23 Profis, die ihren Wert schon unter Beweis gestellt haben. Dies bereitet mir keine Probleme, sondern gibt mir Lösungen", so Brasiliens Coach.

© SID

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