„Das war vielleicht missverständlich ausgedrückt. “
Bierhoff nimmt Schärfe aus "Bundesliga-Zwist"

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff "wollte nie die Arbeitsmethoden der Trainer oder Vereine kritisieren". Nach den jüngsten Meinungsverschiedenheiten müssten DFB und Bundesliga vielmehr enger zusammenarbeiten.

Nach den jüngsten Misstönen zwischen Oliver Bierhoff und dem Bundesliga-Establishment geht der Nationalmannschafts-Manager nun auf Schmusekurs. "Ich wollte nie die Arbeitsmethoden der Trainer oder Vereine kritisieren", sagte der 38-Jährige. Durch seine Äußerung, die Bundesliga müsse endlich aus dem Dornröschenschlaf erwachen, hatte sich der frühere Kapitän der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor einigen Tagen den Unmut einiger Trainer und Klub-Verantwortlicher zugezogen.

"Das war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich weiß selbst, dass bei den Klubs hervorragende Arbeit geleistet wird. Das wollte ich auch nie in Frage stellen. Ich wollte aber anregen, dass wir die positiven Dinge bei der Nationalmannschaft mit in die Vereine tragen können. Das könnte nicht schaden", sagte Bierhoff, der sich grundsätzlich darüber im Klaren sei, "dass man die Arbeit bei der Nationalmannschaft nicht mit der bei einem Verein vergleichen könne."

Aufgabe für Matthias Sammer

"Wir müssen uns nach der WM an einen Tisch setzen und gemeinsam über die Dinge sprechen. Es muss ein Miteinander mit der Liga geben. Es geht doch lediglich darum, dass sich die Vereine weiter für Ideen öffnen", sagte Bierhoff.



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Zudem sei es auch angedacht, nach der WM innerhalb des DFB die neue Spiel-Philosophie auf einen einheitlichen Kurs zu bringen. "Von der U15 bis zur U18 wäre es wünschenswert, dass wir eine gemeinsame Linie verfolgen. Das fällt aber in das Aufgabenfeld von Matthias Sammer." Zusammen mit dem DFB-Sportdirektor und den Junioren-Trainern beim Verband wolle man sich nach dem Turnier an einen Tisch setzen, um weitere Strukturverbesserungen zu erreichen, so Bierhoff.

© SID

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