Der Europameister freut sich auf sein erstes Confed-Cup-Spiel gegen Brasilien
Rehhagel trimmt die Griechen wieder auf Erfolg

Hätte Stelios Giannakopoulos vergangenen Samstag nicht nur die Latte des türkischen Tors getroffen, dann würde seine Mannschaft heute Abend gegen die Ukraine um die Tabellenführung spielen. Nach dem 0:0 gegen die Türkei im Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft trennen die Griechen nun fünf Punkte vom Tabellenersten.

BERLIN. "Hätten wir klüger gespielt, hätten wir gewinnen können", ärgerte sich Otto Rehhagel nach dem Spiel. "Ich bin nicht zufrieden, weil wir uns nicht so durchsetzen konnten, wie ich mir das vorgestellt habe", sagte er. "Wenn wir hier gewinnen, sind wir fast schon bei der WM in Deutschland."

Dabei hatte seine Mannschaft fast so gespielt wie zu ihren besten Zeiten bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal. Hinten dicht machen und vorne auf die göttliche Fügung hoffen. Das klappte gegen die Türken ganz gut. Schon feierte die griechische Presse ihre Mannschaft wieder als "unbesiegbar", weil die Mannschaft nun fünf Mal in Folge nicht verloren hat. Nach vier Siegen und einem Unentschieden behaupten die Hellenen den zweiten Platz in der Gruppe 2 vor den Türken. Und das würde immerhin für die Relegationsspiele reichen.

Gewinnen sie heute Abend, können sie den Rückstand auf die Ukraine auf zwei Punkte verkürzen. "Ukraine, jetzt bist du dran", frohlockt schon die heimische Presse. "Wir müssen gewinnen. Sonst hat das Unentschieden in der Türkei keinen Wert", sagt der Ex-Bremer Angelos Charisteas, der jetzt für Ajax Amsterdam spielt.

Im Herbst des vergangenen Jahres hatte es noch ganz anders ausgesehen für die Hellenen: Nach der Niederlage in Albanien im September schien es, als ob die Mannschaft nach dem Sieg bei der Europameisterschaft in ein tiefes Loch gefallen sei. Auch das Unentschieden zu Hause gegen die Türkei machte die Sache nicht besser. Panik kam dennoch nicht auf. Schließlich hatte Griechenland auch die ersten beiden Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft verloren, ehe die Mannschaft sechs Mal in Folge gewann. Selbst die früher so ungeduldige griechische Presse blieb entspannt und vertraute auf den deutschen Trainer. Rehhagel werde es schon richten.

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