Der Neururer-Effekt
Bochum schlägt auch St. Pauli

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Nach der Inthronisierung von Peter Neururer ist der VfL Bochum auf dem Weg zum Klassenerhalt. Die Bochumer gewannen verdient gegen den FC St. Pauli und verschaffen sich Luft im Tabellenkeller.
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BochumDer VfL hat nun vier Punkte Vorsprung auf Dynamo Dresden, das den Relegationsplatz belegt, allerdings am Sonntag gegen Energie Cottbus nachziehen kann.

VfL-Toptorschütze Zlatko Dedic sorgte vor der Rekordkulisse von 26.072 Zuschauern bereits in der ersten Hälfte per Doppelpack (25./FE, 37.) für die komfortable Führung, Yusuke Tasaka krönte seine gute Leistung mit dem Endstand (69.). Bochum feierte damit den ersten Sieg gegen St. Pauli seit 13 Jahren und verstärkten die Sorgen der Hamburger. Mit 36 Punkten liegt die Elf von Trainer Michael Frontzeck nur noch vier Zähler vor Bochum.

Die Gastgeber begannen mit Elan und der gleichen Elf, die eine Woche zuvor in Cottbus (2:0) die Trendwende eingeleitet hatte. Bereits nach zwei Minuten hatte Christoph Kramer die Führung auf dem Kopf, scheiterte aber an Pauli-Keeper Philipp Tschauner. Bochum blieb selbstbewusst und gefährlich. Nach 25 Minuten foulte Markus Thorandt den quirligen Marc Rzatkowski im Strafraum, Dedic traf zur verdienten Führung. Zwölf Minuten später schloss der Slowene einen Bilderbuchkonter zum 2:0 ab.

St. Pauli bemühte sich nach der Pause, den Anschluss zu finden, fand gegen die gut stehenden Bochumer aber kein Durchkommen und versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen. Die Gastgeber überzeugten zwölf Tage nach Neururers Einstand durch lange vermisste Routine und schnelles Flügelspiel und siegten verdient.

Bei Bochum überzeugten Torschütze Dedic, der agile Rzatkowski und Tasaka, auf Seiten der Hamburger eigentlich nur Torhüter Tschauner.

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