Deutsche Nummer Zwei
Kahn: Händedruck mit Lehmann "selbstverständlich"

"Dies war der Augenblick, wo es um alles ging. Da ist es doch selbstverständlich, dass ich meinem Mannschaftskollegen viel Glück wünsche", begründete Oliver Kahn seinen Handschlag mit Jens Lehmann im WM-Viertelfinale.

Für Torwarttrainer Andreas Köpke war es "die Szene der WM", dagegen empfand Oliver Kahn den Händedruck mit seinem jahrelangen Kontrahenten Jens Lehmann unmittelbar vor dem Elfmeter-"Krimi" in WM-Viertelfinale gegen Argentinien als normal.

"Wir sind beides Sportler, und dies war der Augenblick, wo es um alles ging. Da ist es doch selbstverständlich, dass ich zu meinem Mannschaftskollegen gehe und ihm viel Glück wünsche", sagte Kahn der Bild-Zeitung.

Lehmann gab zu, sich über den Zuspruch seines Vorgängers im Tor der deutschen Nationalmannschaft gefreut zu haben. "Das war eine sehr schöne Geste", sagte der Torhüter des FC Arsenal. Im Anschluss hatte Lehmann mit zwei parierten Elfmetern den Einzug ins Halbfinale gesichert.

Trotz des offensichtlichen Burgfriedens mit Lehmann gab Bayern-Profi Kahn zu, dass er sich im Falle eines WM-Titels nicht unbedingt als Weltmeister fühlen würde: "Das sehe ich etwas skeptisch. Echter Weltmeister ist man eigentlich nur, wenn man auch spielt."

© SID

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