Deutsche Weltmeister-Formel
54 x 74 - 1990 = 2006

Jürgen Klinsmann hat sich bei Halbzeit der zwei WM-Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft äußerst positiv über die Arbeitsmoral seiner Spieler geäußert. Vor lauter Euphorie gewährte er erste Einblicke in seine Turnier-Strategie - konnte aber auch noch etwas lernen.

HB GENF. Der Bundestrainer plant weiterhin mit dem 4-4-2-System als "Variante Nummer 1", aber mit Michael Ballack "als zweitem Sechser" soll die Defensive mehr Kompaktheit gewinnen. Weitere Trumpfkarten beim WM-Heimspiel sind für Klinsmann Begeisterung und eine weltmeisterliche Fitness. "Ich bin absolut positiv. Wenn die Spieler weiter so hoch konzentriert arbeiten, muss uns im eigenen Land erst mal einer schlagen", sagte der Bundestrainer am Dienstag.

Auch gesundheitliche Rückschläge bei einigen Akteuren und ein knappes 2:1 im Testspiel am Dienstag gegen Servette Genf können die Zuversicht des 41-Jährigen nicht beeinträchtigen. Tim Borowski und Mike Hanke konnten nach überstandener Grippe noch nicht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, sondern ebenso wie Philipp Lahm und Christoph Metzelder nur mit Einschränkungen an ihrer WM-Form arbeiten. Die vier Spieler fehlten auch beim Übungsspiel gegen den Schweizer Drittligisten 2 x 35 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit.



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Michael Ballack (26. Minute) und Gerald Asamoah (67.) erzielten die Tore, den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber hatte Julian Esteban (32.) markiert. "Das sind reine Testläufe, um die Form zu finden und Spielzüge zu automatisieren", erläuterte Klinsmann-Assistent Joachim Löw die Bedeutung der Übungsspiele. Am Donnerstag tritt das DFB-Team nochmals gegen die A-Jugend von Servette Genf an.

Beim "Sorgenkind" Metzelder versuchte Klinsmann vor dem bevorstehenden Tag der Wahrheit jede Zweifel zu zerstreuen. Der Innenverteidiger soll wie geplant an diesem Mittwoch, zwei Wochen nach seinem Muskelfaserriss in der Wade, wieder voll angreifen. "Metze nimmt morgen die volle Intensität auf", kündigte der Bundestrainer an: "Dann gibt es keine Zurückhaltung mehr." Der Dortmunder könne es sogar bis zum WM-Eröffnungsspiel am 9. Juni gegen Costa Rica schaffen, versicherte der Bundestrainer und lobte den Vize-Weltmeister von 2002: "Er hat sehr viel gearbeitet."

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