Deutscher Gruppengegner gibt sich kämpferisch
Polen wollen Spieß gegen Deutschland umdrehen

Nach der 0:2-Auftaktpleite gegen Ecuador stehen die Polen vor dem zweiten Gruppenmatch gegen Deutschland unter Zugzwang. Ex-Stürmer Andrzej Szarmach sieht jedenfalls die Zeit für einen Sieg der Osteuropäer gekommen.

In Polen herrscht trotz der unerwarteten 0:2-Schlappe gegen WM-Auftaktgegner Ecuador ein gemäßigter Optimismus vor. Der ehemalige Top-Stürmer Andrzej Szarmach sieht etwa die Zeit für den ersten Sieg gegen Deutschland bei einer Fußball-WM gekommen. "Wir haben 1974 in Frankfurt 0:1 verloren und vier Jahre später in Argentinien 0:0 gespielt. Jetzt ist es Zeit für einen Sieg", sagt der fünffache Torschütze der WM 1974. Polen spielt am Mittwoch (21.00 Uhr) in Dortmund gegen die Mannschaft des WM-Gastgebers.

Mit Kritik an Spielern und Trainer Pawel Janas nach der Auftaktpleite hielt er sich aber zurück: "Ich bin auch auf der Suche nach der Antwort, was falsch gelaufen ist." Er sehe für das Deutschland-Spiel allerdings nur die Chance, viel Leidenschaft und Einsatzwillen an den Tag zu legen, "denn bessere Spieler haben wir bis dahin nicht".

Auch Ex-Nationalspieler Wlodzimierz Smolarek, Vater des Dortmunders Ebi Smolarek, vermied scharfe Worte: "Janas hat keine Fehler gemacht, die Spieler konnten seine Taktik aber nicht umsetzen. Jetzt hat er zwei Chancen, die Taktik zu ändern oder einige Spieler auszutauschen."

Als Motivationshilfe haben die Polen Schauspieler Olaf Lubaszenko und den Musiker Wojtek Gasowski einfliegen lassen. Sie stehen dem Team nahe und sollen helfen, die Stimmung aufzufrischen.

© SID

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