Deutscher Schiedsrichter
Merk gönnt sich ein "zweites Bier"

Nach seiner starken Vorstellung beim 1:0 der Niederlande gegen Serbien und Montenegro stellte sich Fifa-Schiedsrichter Dr. Markus Merk den Fragen des Sport-Informations-Dienstes (sid).

"Wie beurteilen Sie Ihren ersten Auftritt bei der Heim-WM?"

Markus Merk: "Wir waren von der riesigen Stimmung beeindruckt, es war ein tolles Gefühl und für uns ein toller Tag. Ich werde nie sagen: Ich war gut oder sehr gut. Aber ich sage, ich bin froh, dass es insgesamt so gut gelaufen ist. Es war ein ringsum toller Tag, obwohl am Ende eine Mannschaft als sportlicher Verlierer dastand."

"Träumen Sie in dieser Nacht vom Endspiel?"

Merk: "Ich träume nicht vom WM-Finale, als Schiedsrichter sind wir die 33. Mannschaft - es geht hier von Tag zu Tag. Wir sind jetzt anderthalb Jahre in der Vorbereitung, haben eine knallharte Vorbereitung hinter uns. Es ist herrlich, im eigenen Land pfeifen zu dürfen. Wir sind jetzt erstmal erleichtert, denn der Druck war umso größer. Und es tut gut, für die 80 000 Schiedsrichter in unserem Land."

"Nach dieser Leistung gönnen Sie sich nun bestimmt mit ihren Kollegen ein Gläschen..."

Merk: "Die Spieler sagen in solchen Fällen dann immer, sie hätten am Abend ein Bier verdient. Für uns ist noch ein zweites drin. Wir fliegen schließlich erst am Montag ins WM-Camp der Schiedsrichter zurück."



© SID

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