Deutsches Haus bei der WM 2010
Mehr als nur ein Fußball-Treffpunkt

Deutschland will sich während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika mit einem "Deutschen Haus" eine Stätte der Begegnung und der Präsentation schaffen.
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dpa PRETORIS. "Es wird nicht nur ein reiner Fußball-Treffpunkt sein, sondern auch Themen rund um die Bereiche Kultur, Wirtschaft und Bildungsaustausch nahe bringen", sagte Mike de Vries. Der frühere Geschäftsführer der deutschen Marketingkampagne "Land der Ideen" ist gemeinsam mit dem Bundesland Baden-Württemberg die treibende Kraft hinter dem Projekt.

Auf dem Gelände der Internationalen Deutschen Schule in Johannesburg soll ein zentraler Anlaufpunkt für täglich 3 000 bis 5 000 Menschen mit Großleinwand, Moderation und Unterhaltung entstehen. Er soll Fans auch aus Sicherheitsgründen jedoch nur offen stehen, wenn sie für einen eher symbolischen Betrag eine Mitgliedschaft zeichnen und sich damit zuvor registrieren lassen.

Die Kosten für das "Deutsche Haus", die de Vries auf 1,5 bis zwei Millionen Euro beziffert, werden von mehreren Bundesländern sowie Institutionen wie dem Goethe-Institut oder der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und Industriesponsoren getragen. Auf dem Gelände sollen sich auch die Länder der Region präsentieren können. De Vries: "Wir wollen das Deutsche Haus gemeinsam mit den Afrikanern gestalten, denn wir sind ja schließlich hier zu Gast. Es ist übrigens hier bisher das einzige derartige ausländische Projekt."

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