DFB-Auswahl
Löw setzt auch 2011 weiter auf „Jugend forsch“

Abschluss und Anfang: Nach dem Ende des turbulenten WM-Jahres 2010 denkt Bundestrainer Joachim Löw bereits wieder an die Zukunft. Mit Blick auf die EM 2012 setzt Joachim Löw in der DFB-Elf auf die Jugend, um den Etablierten Druck zu machen. Nur wenige Spieler sind derzeit wirklich gesetzt.

Auch im kommenden Jahr will Löw der Abteilung "Jugend forsch" um Supertalent Mario Götze weitere Chancen geben und damit auf die etablierten Stammkräften wie beispielsweise Lukas Podolski Druck ausüben. Das erste Länderspiel des kommenden Jahres am 9. Februar gegen den viermaligen Weltmeister Italien in Dortmund wird bereits aufzeigen, wohin der Weg der jungen Shootingstars in der Nationalmannschaft geht.

"Mittlerweile kann ein 19-Jähriger Druck auf einen 23-Jährigen machen. Das ist die beste Situation für einen Trainer. Die jungen Spieler haben mich zuletzt sehr beeindruckt, sie sind sehr entwicklungsfähig. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist allerdings erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw, der den erst 18 Jahre alten Dortmunder Götze aber bereits als eines der "größten Talente, das wir im deutschen Fußball in den letzten Jahren hatten", bezeichnete.

Konkurrenzkampf gegen zu viel Sicherheit

Der Bundestrainer heizte mit seiner Kadernominierung für das letzte Länderspiel des Jahres gegen Schweden den Konkurrenzkampf in der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einmal mehr an. Derzeit haben alleine Torwart Manuel Neuer, WM-Kapitän Philipp Lahm, der "emotionale Leader" Bastian Schweinsteiger sowie die im Sommer zu Real Madrid gewechselten Sami Khedira und Mesut Özil ihren Stammplatz beim WM-Dritten absolut sicher. Dagegen ist die Situation in der kompletten Viererabwehrkette sowie im Angriff mit Blick auf die Euro 2012 in Polen und der Ukraine völlig offen.

Löw spricht bei Götze und Co. von einer "neuen, anderen Generation", die Einzug in die Elite des DFB erhält. "Das sind Spieler, bei denen man das Gefühl hat, dass sie ihren Beruf und ihre Karriere sehr, sehr ernst nehmen. Sie sind ehrgeizig, gewissenhaft und haben klare Vorstellungen davon, wie es mit ihnen in ihrem Leben weitergehen soll", sagte der 50-Jährige und bezeichnete die Nominierung der Nachwuchsstars als einen "Meilenstein". Löw hofft, mit einer Mischung aus etablierten Kräften und den "kleinen Vettels" bei der EM den langersehnten Titel zu holen.

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