DFB-Coach setzt weiterhin auf die Jugend
Klinsmann belohnt „Poldi“ und „Schweini“

Jürgen Klinsmann baut auch im ersten Pflichtspiel seiner Bundestrainer-Karriere auf die Jugend. Die 20-jährigen Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski sollen gegen Australien für die Tore und einen erfolgreichen Start in den Confederations Cup sorgen.

HB FRANKFURT. Dies sickerte 24 Stunden vor dem Anpfiff aus dem Teamquartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft durch. Mit der Beförderung in die Stammelf am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und Premiere) in Frankfurt erhalten die beiden Kumpel die Belohnung für ihre starken Leistungen in der Turnier-Vorbereitung, vor allem beim letzten Test gegen Russland.

Einen Tag vor dem Anpfiff schaute OK-Chef Franz Beckenbauer im Teamquartier vorbei, um Mannschaft und Delegation des WM-Gastgebers offiziell bei der Mini-WM willkommen zu heißen. Eine beinahe staatstragende Miene machte DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder bei der live ausgestrahlten Abschluss-Pressekonferenz, als er Reformer Klinsmann schon einmal vorab das Vertrauen aussprach für den Fall, dass das Unternehmen Cup-Sieg in einer sportlichen Pleite mündet.

"Jürgen Klinsmann und der Trainerstab wissen, dass ich als Verantwortlicher für die Nationalmannschaft in vollem Umfang hinter den ergriffenen Maßnahmen stehe. Ich bin davon überzeugt, dass sie den richtigen Weg gehen", verkündete Mayer-Vorfelder. Es sei "absurd" zu glauben, dass "die Vertrauensfrage gestellt wird", sollte es zum Misserfolg kommen: "Dann werden die Trainer analysieren und festlegen, woran gearbeitet werden muss."

Dazu wird es allerdings nicht kommen, versicherte Assistenztrainer Joachim Löw. "Wir sind uns sicher, dass wir ein gutes Turnier spielen und einen guten Start hinlegen werden", versprach der Badener. Die Mannschaft gehe "körperlich sehr gut vorbereitet in das Turnier". Ob die unerfahrene Formation aber auch mental dem Druck standhalten wird, ist auch für den Trainer eine der großen Fragen. Die Messlatte legte Löw am Tag vor dem Turnierstart ganz oben an: "Wir gehen mit der Zielsetzung ins Turnier, dass wir es gewinnen wollen. Und wir wollen Sympathiepunkte sammeln im eigenen Land."

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