DFB-Pokal Bayer gegen den Angstgegner

Fünfmal trafen Bayer Leverkusen und Werder Bremen im DFB-Pokal aufeinander, fünfmal setzten sich die Hanseaten durch. Auch die zweite Pokalpartie zwischen Stuttgart und Dortmund verspricht große Spannung.
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Das Team Javier Hernandez (l) und Stefan Kießling (2.v.l.) will ins Halbfinale des DFB-Pokals - ausgerechnet gegen Werder Bremen. Quelle: dpa
Bayer Leverkusen

Das Team Javier Hernandez (l) und Stefan Kießling (2.v.l.) will ins Halbfinale des DFB-Pokals - ausgerechnet gegen Werder Bremen.

(Foto: dpa)

LeverkusenAuch weil es zum Wiedersehen des Neu-Stuttgarters Kevin Großkreutz mit seiner „alten Liebe” BVB kommt. Das Viertelfinale eröffnen zuvor ab 19.00 Uhr Bayer Leverkusen und Werder Bremen. Die Hanseaten sind im Pokal der Angstgegner von Bayer. In fünf Duellen setzten sich immer die Bremer durch. 

ANGSTGEGNER: Fünfmal trafen Bayer Leverkusen und Werder Bremen im DFB-Pokal aufeinander, fünfmal setzten sich die Hanseaten durch. Besonders bitter war für Bayer die Final-Niederlage 2009 beim 0:1. Im sechsten Anlauf wollen die Rheinländer nun die schwarze Serie beenden. Personell stehen die Vorzeichen nicht schlecht. Abgesehen vom dem seit längerer Zeit verletzten Kapitän Lars Bender stehen alle Spieler zur Verfügung.

RÜCKKEHR: Im Sommer wurde Levin Öztunali von Leverkusen an Bremen ausgeliehen. Der Enkel von Uwe Seeler sollte mehr Spielpraxis sammeln. Doch der 19-Jährige wartet weiter auf seinen Durchbruch. In 13 von 20 Bundesliga-Spielen kam der 19 Jahre alte Fußballprofi in dieser Saison zum Einsatz, wurde dabei zehnmal ein- oder ausgewechselt. „Er ist ein junger Mann mit Höhen und Tiefen”, sagte Werder-Trainer Viktor Skripnik. Im Pokal an alter Wirkungsstätte bekommt er eine neue Chance - diesmal sogar von Beginn an.

WIEDERSEHEN: 27 Jahre hat er in Dortmund gelebt, mit dem BVB gewann er die Meisterschaft und den Pokal. Und als Borussen-Profi schaffte Kevin Großkreutz auch den Sprung in die Nationalmannschaft, mit der er 2014 Weltmeister wurde. Nun kommt es für den Ur-Dortmunder zum Wiedersehen - im Trikot des VfB Stuttgart. „Ich brenne und freue mich. Für mich ist das ein ganz besonderes Spiel, das ist kein Geheimnis”, sagt der Winterzugang des schwäbischen Bundesligisten. Ähnlich sieht es Ex-Teamkollege Mats Hummels: „Das hat es noch nie gegeben, dass einer von der Südtribüne gegen den BVB spielt.” In Torwart Mitchell Langerak steht allem Anschein nach auch der zweite Ex-Borusse im VfB-Kader auf dem Platz.

GLÜCKSBRINGER: Die Glücksjeans von VfB-Trainer Jürgen Kramny soll auch im Pokal ihren Dienst erfüllen. „Ich gehe mal davon aus, das die im Spiel bleibt”, kündigte Stuttgarts Coach Jürgen Kramny an. Seitdem die Hose im Jubel über das 2:1 gegen den Hamburger SV erst in Mitleidenschaft gezogen und in der Folge zum Glücksbringer gemacht wurde, ist sie bei Fans und Medien in Stuttgart ein großes Thema. In der Rückrunde gewann der abstiegsbedrohte VfB alle drei Spiele.

GELD: Die noch im Wettbewerb befindlichen Clubs durften sich bisher über Zusatzeinnahmen in Höhe von mindestens knapp zwei Millionen Euro freuen. Im Falle des Einzugs in die Runde der besten vier Teams kommen pro Verein weitere 2 073 000 Euro hinzu. Insgesamt schüttet der DFB mittlerweile knapp 50 Millionen Euro aus der zentralen Vermarktung aus.

Pokal-Vorberichte auf der DFB-Homepage

„Diese scheinheilige Scheiße kann ich nicht mehr hören.“
„Wir haben die Schnauze voll“
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So skandierten die Fans von Hoffeinheim nach dem erneuten Rückschlag.

„Legt euch in die Riemen, Männer“
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Für die Choreographie vor dem Anpfiff - ein großes Spruchband mit der Aufschrift „Legt euch in die Riemen, Männer“ mit einem Schiff unter der TSG-Flagge - gab's einen Schönheitspreis. Aber keine Punkte.

„Jeder sagt, wir sind abgestiegen. Jetzt können wir nur gewinnen“
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Hoffenheims Mittelfeldspieler Tobias Strobl (l.) nach der Niederlage gegen Darmstadt.

"Lassen wir die Kirche mal im Dorf. Wir machen ein super Auswärtsspiel. Das Spiel haben wir klar unter Kontrolle und wir müssen eigentlich das zweite Tor machen. Aber wir haben den letzten Killerinstinkt ein bisschen vermissen lassen.“
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Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport 1. FC Köln

„Ich wusste es nicht und es ist überhaupt nicht okay. Die Wahrheit: Ich wusste es, und es ist natürlich völlig okay. Wenn er mich nächste Woche ablöst, ist es nicht mehr okay.“
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BVB-Coach Thomas Tuchel auf die Frage, ob er von José Mourinhos Berlin-Abstecher gewusst habe und ob es auch okay gewesen sei, dass beim 0:0 der Borussia bei Hertha BSC ausgerechnet sein Clubchef Hans-Joachim Watzke neben Mourinho saß.

„Es hilft nichts, wenn sie nachts noch zusammen schlafen“
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96-Trainer Thomas Schaaf auf die Frage, ob ein Kurz-Trainingslager helfen könnte.

„Wir haben nicht sauber gekontert. Wenn wir durch waren, dann haben wir es leichtfertig verhühnert.“
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Trainer Martin Schmidt von Mainz 05 nach dem 1:0-Sieg in Hannover

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