DFB-Pokal
Bayern spielt Vollgasfußball gegen Schalke

Drei Tore in der ersten halben Stunde: „Wir haben den Start ziemlich verpasst“, sagte Schalke-Kapitän Höwedes nach dem Spiel. Besonders bitter endete der Abend für einen von Bayern ausgeliehenen Schalker.
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MünchenDer Tor-Express des FC Bayern ist nicht zu stoppen. Mit einem dominanten 3:0 (3:0) gegen den FC Schalke 04 nahmen die Münchner Kurs auf ihren 19. Triumph im DFB-Pokal. Vier Tage nach dem 8:0 gegen den Hamburger SV reichten dem Rekordcupsieger im Viertelfinale gegen die Gelsenkirchener am Mittwochabend 30 Minuten Vollgas-Fußball. „Da haben wir einen richtigen Schlag ins Gesicht bekommen“, sagte Schalkes Torwart Ralf Fährmann im TV-Sender Sky.

Der wieder einmal herausragende Robert Lewandowski (3./29. Minute) und Thiago (16.) verzückten beim beeindruckenden Comeback von Vorbereiter Franck Ribéry mit sehenswerten Treffern. „Wir zeigen in der letzten Zeit, dass wir richtig gut Fußball spielen und Tore schießen. Die ersten Minuten waren wir offensiv sehr gut, Schalke konnte nichts machen“, sagte Lewandowski.

Dreieinhalb Wochen nach dem 1:1 in der Liga gegen Schalke sahen die 75.000 Zuschauer diesmal einen Klassenunterschied. Die Münchner stehen zum achten Mal nacheinander im Halbfinale - Rekord. Gespielt wird die Vorschlussrunde am 25./26. April. Der Titelgewinner wird am 27. Mai in Berlin ermittelt; für die Münchner wäre es das 22. Finale.

Besonders ärgerlich endete der Abend für den vom FC Bayern an den FC Schalke ausgeliehenen Holger Badstuber: Der Verteidiger sah in der 77. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Zu dem Zeitpunkt war die ungleiche Partie für die überforderten Schalker aber bereits gelaufen. Zwar konnte die Elf von Trainer Markus Weinzierl nach der Pause das Ergebnis erträglich gestalten, dem starken Bayern-Auftritt aber hatten die Gäste wenig entgegenzusetzen.

„Wir haben den Start ziemlich verpasst. Wenn die Bayern ins Rollen kommen, wird es schwer“, sagte Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes in der ARD. „Wir haben uns das komplett anders vorgestellt“, sagte Weinzierl und nannte den frühen 0:3-Rückstand einen „Nackenschlag“.

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Wie der FC Bayern dem Schalke 04 keine Chance ließ

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