DFB-Pokal BVB gewinnt trotz Unterzahl nach Elfer-Krimi in Düsseldorf

Damit hatten in Düsseldorf selbst Optimisten nicht gerechnet. Ihre Fortuna war über weite Strecken besser als der BVB und hatte die besseren Chancen. Am Ende hat es nicht gereicht, Dortmund gewann im Elfmeterschießen.
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Von nervenstarken Dortmundern und späten Bayern
Borussia Dortmund's goal keeper Weidenfeller celebrates together with Perisic after beating Fortuna Duesseldorf in a penalty shoot-out in their German soccer cup DFB Pokal match in the western German city of Duesseldorf
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BVB-Keeper Roman Weidenfeller (l.) schreit seine Freude heraus. Borussia Dortmund steht nach dem 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen gegen Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal-Viertelfinale.

Fortuna Düsseldorf - Borussia Dortmund
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Die 54.000 Zuschauer in der ausverkauften Düsseldorfer Esprit-Arena sahen eine von Beginn an intensiv geführte Partie, in der sich der deutsche Meister zunächst leichte Vorteile erarbeiten konnte.

Fortuna Düsseldorf - Borussia Dortmund
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Die ohnehin vom Verletzungspech gebeutelten Borussen aus Dortmund schwächten sich in der 34. Minute zusätzlich selbst. Nur acht Minuten, nachdem Patrick Owomoyela mit Gelb verwarnt wurde, holte der Dortmunder Sascha Rösler rustikal von den Beinen und wurde daraufhin von Schiedsrichter Manuel Gräfe folgerichtig vom Platz gestellt.

Fortuna Düsseldorf - Borussia Dortmund
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BVB-Keeper Roman Weidenfeller parierte in der Folge mehrfach glänzend und hielt seine Mannschaft damit im Spiel.

Fortuna Düsseldorf - Borussia Dortmund
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Nach 90 Minuten stand es in Düsseldorf 0:0, das Spiel ging in die Verlängerung. Doch auch in den zusätzlichen 30 Minuten gelang es beiden Teams nicht, den jeweils gegnerischen Keeper zu überwinden und so musste die Entscheidung per Elfmeterschießen herbeigeführt werden. Hier behielt am Ende der deutsche Meister die Oberhand, nachdem Thomas Bröker (r.) seinen Elfmeter verschossen hatte.

Bayern Munich's Kroos and Gomez celebrate a goal, while Bochum's Freier looks on during their German soccer cup match in Bochum
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Für die Bochumer war zumindest die Verlängerung zum Greifen nah. Am Ende sicherte sich der Rekordmeister dennoch in der regulären Spielzeit das Viertelfinalticket. Doch dabei tat sich der FC Bayern über weite Strecken schwer, vor allem in der ersten Hälfte.

VfL Bochum - Bayern München
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Denn in der 26. Minute hatte Giovanni Federico die Nachlässigkeiten in der Bayern-Abwehr bestraft und die Hausherren in Führung geschossen. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen.

Düsseldorf„Auf dem Kreuzzug ins Glück“ hatten die Düsseldorfer Anhänger auf ein riesiges Banner geschrieben. Und ihre Helden taten alles, um das Glück zu erzwingen. Aber auch die Dortmunder kämpften 90 Minuten in Unterzahl spielend wie die Löwen. So musste am Ende dieses Pokalfights das Glück in Form des Elfmeterschießens entscheiden. Und hier behielt der BVB mit 5:4 die Oberhand.

Es war ein Pokalhit mit rotem Teppich: Erstmals seit knapp zwei Jahren war die 54.000 Zuschauer fassende Esprit-Arena ausverkauft. Und vor den Fernsehern schaute ein achtstelliges Publikum in aller Welt zu. Was für eine Bühne für das Team von Trainer Norbert Meier, das auf Wiedergutmachung für die ernüchternde Niederlage am Freitag gegen Paderborn brannte. Zudem sprach die Statistik verrückterweise sehr deutlich für den Gastgeber: Dreimal empfing die Fortuna den BVB im Pokal, dreimal gewann sie. Allerdings fanden diese Spiele zwischen 1977 und 1980 statt.

Auf der anderen Seite wollte der in der Bundesliga zuletzt elfmal ungeschlagene deutsche Meister im Spiel beim Zweitliga-Herbstmeister den Pokalfluch besiegen: Peinliche Knockouts gegen die unterklassigen Clubs inspirierten Hummels zu einem ironischen Kommentar. „Bei Spitzenteams aus der 2. oder 3. Liga gehen wir schon fast als Außenseiter ins Spiel.“ Nicht nur die Heimstärke des Gegners, sondern auch die Personalmisere bereiteten dem Dortmunder Trainer Jürgen Klopp Kopfzerbrechen.

Neben den Langzeitverletzten Neven Subotic, Sven Bender, Moritz Leitner und Mario Götze fehlten auch Marcel Schmelzer und Felipe Santana. Schmelzer fehlte wegen muskulärer Probleme, Santana hatte sich beim 4:1 in Freiburg einen Teilabriss im Sprunggelenk zugezogen. Dafür durften beim BVB Patrick Owomoyela und Chris Loewe in der Viererkette ran. Und dann musste in letzter Sekunde auch noch Lucas Barrios für Kagawa in die Startelf rücken. Der ging in den Sturm, Lewandowski agierte dahinter.

Trotz der ungewohnten Aufstellung ließ es der Favorit aus Dortmund aber keineswegs ruhig angehen. Schon nach drei Minuten köpfte Barrios aus fünf Metern aufs Tor, doch Fortunas Keeper Ratajczak hatte keine Mühe. Die Gastgeber wirktem bei allem Engagement ein wenig nervös. In der achten Minute hatte Dortmund die nächste Kopfballchance, doch der Winkel war für Blaszczykowski zu spitz. Beide Fanlager sorgten derweil für mächtig Stimmung. Schon vor dem Anpfiff konnte es friedlicher und freundschaftlicher kaum sein. Auch beim Warmtrinken in der Altstadt hatten die Anhänger keinen Hader, sondern gemeinsam viel Spaß.

Dortmund ab der 34. Minute nur noch zu zehnt
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1 Kommentar zu "DFB-Pokal: BVB gewinnt trotz Unterzahl nach Elfer-Krimi in Düsseldorf"

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  • Mit einer - zu großen Teilen - B-Mannschaft und zu 10. zeigt der BVB eben alte Tugenden. Kampf und Laufbereitschaft. Natürlich war es ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, aber es ist auch zu bedenken welche Prominenz bei der Borussia nicht auf dem Feld stand!

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