DFB-Pokal
Dortmund schlägt den Pokal-Schreck

Es war alles andere als ein Spaziergang. Borussia Dortmund bleibt aber auf dem Weg Richtung Berlin – die Westfalen stehen im Viertelfinale des DFB-Pokals. Cup-Schreck Dynamo Dresden gelang kein erneuter Coup.
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DresdenBorussia Dortmund hat sich dank Ciro Immobile von Pokalschreck Dynamo Dresden nicht stoppen lassen. Der Finalist der vergangenen Saison setzte sich am Dienstagabend im Achtelfinale beim Fußball-Drittligisten mit 2:0 (0:0) durch, von einem Zweiklassen-Unterschied war allerdings nur selten etwas spüren. Beide Treffer für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp erzielte vor 30.500 Zuschauern im ausverkauften Dresdner Stadion der italienische Angreifer Immobile (50. Minute/90.).

„Das war ein schwieriges Spiel. Das sind Spiele, in denen der Gegner alles gibt. Zum Schluss haben wir es geschafft“, betonte der Torjäger nach seinem ersten Doppelpack in einem Pflichtspiel für die Borussen. Der BVB ließ sich auch vom frühen Aus von Nationalspieler Marco Reus in der 24. Minute nicht zu sehr schocken und setzte nach vier Bundesligasiegen nacheinander zumindest seine Erfolgsserie fort. „Wir wollen weiter auf drei Hochzeiten tanzen“, meinte Kapitän Mats Hummels mit Blick auf Pokal, Champions League und Bundesliga.

Für die Dresdener endete nach Siegen über Schalke und Bochum das Abenteuer DFB-Pokal, die Zuschauer feierten das tapfere Team nach der Niederlage dennoch minutenlang.

Weitaus schwerer als der zaghafte Beginn der Gäste schien zunächst der Ausfall von Reus zu wiegen. Der Nationalspieler, der die WM wegen einer Knöchelverletzung verpasst hatte, musste von zwei Betreuern am Spielfeldrand gestützt werden.

„Gute Besserung“, twitterte der BVB. Vorausgegangen war ein Foul von Dresdens Dennis Erdmann. Für den 25-Jährigen schickte Klopp Henrich Mchitarjan aufs Feld, den er überraschend erstmal auf die Bank beordert hatte.

Der Armenier hatte auch die erste und einzige Chance der zwar überlegenen, aber weder effektiven noch glänzenden Dortmunder in der ersten Hälfte. Sein Schuss in der 34. Minute ging übers Tor. Den Gästen mangelte es ohne die angeschlagenen Nuri Sahin und Pierre-Emerick Aubameyang an zündenden Ideen und Gefahr. Erst recht, nachdem auch noch Reus raus war.

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