DFB-Pokal
Erste Runde noch ohne Sensationen

In der ersten Runde des DFB-Pokals setzten sich auch am Samstag vier Bundesligisten durch. Für Borussia Mönchengladbach war das Resultat allerdings nicht so deutlich, wie von vielen erwartet.

JenaDie großen Pleiten sind für die Bundesligisten vorerst ausgeblieben. In der ersten Runde des DFB-Pokals setzten sich in den Samstagspartien die vier Fußball-Erstligisten SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04 und der 1. FC Köln durch.

Champions-League-Aspirant Borussia Mönchengladbach hatte beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel allerdings lange Zeit Probleme. Die „Fohlen“ mussten bis zur 55. Minute warten, ehe Julian Korb den Siegtreffer erzielte. Der 1:0-Erfolg war keine Glanzleistung, reichte aber vier Tage vor dem Rückspiel in den Königsklassen-Playoffs gegen Young Boys Bern zum Weiterkommen.

Dennis Aogo brachte Schalke dagegen früh auf Kurs. In seiner ehemaligen fußballerischen Heimat Freiburg zirkelte der Defensivmann den Ball in der 10. Minute gegen den FC Villingen 08 in den Winkel. Neuzugang Breel Embolo erhöhte wenig später auf 2:0 (19.). Die „Knappen“ bauten das Ergebnis in der zweiten Spielhälfte weiter aus, ließen jedoch den Ehrentreffer für Villingen zu. Schalke gewann die Partie schließlich 4:1.

Der 1. FC Köln feierte beim Sechstligisten BFC Preussen einen ungefährdeten Sieg. Neuzugang Konstantin Rausch schoss die Mannschaft von Coach Peter Stöger per Freistoß in Führung. Die Rheinländer erspielten sich eine Vielzahl guter Torchancen, und Anthony Modeste nutzte eine dieser Gelegenheiten zum 2:0 (45.). Im zweiten Durchgang baute der FC den Vorsprung weiter aus und schraubte das Ergebnis auf 7:0 (2:0).

Wie der FC benötigte auch der SC Freiburg eine Standardsituation, um in Führung zu gehen. Vincenzo Grifo verwandelte einen Foulelfmeter in der 20. Minute gegen den SV Babelsberg souverän, Janik Haberer erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Die Breisgauer siegten schließlich ähnlich ungefährdet, wenn auch nicht ganz so hoch wie Köln, 4:0 (2:0)

Bereits am Freitag hatten Bayern München (5:0 bei Carl Zeiss Jena), der FC Augsburg (2:0 beim FV Ravensburg) und der FC St. Pauli (3:0 beim VfB Lübeck) für Favoritensiege gesorgt. Die 2. Runde wird am 26. August von Oliver Bierhoff ausgelost. Der Manager der Nationalmannschaft greift nach dem Eröffnungsspiel der Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und SV Werder Bremen in die Lostrommel.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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