DFB-Pokal
„Finale” zwischen Wolfsburg und Bayern

Der Kracher zwischen Wolfsburg und München ist der Höhepunkt der zweiten Runde des DFB-Pokals. Auf den anderen Plätzen stehen zwei Trainer und „brutal unangenehme“ Außenseiter im Fokus.
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Im zweiten Bundesliga-Duell trifft der SV Darmstadt auf Hannover 96. Sollten die Niedersachsen wie zuletzt in der Liga gegen FrankfurtPokalsieger gegen Rekordmeister, VfL Wolfsburg gegen FC Bayern München: In der zweiten Runde des DFB-Pokals steht bereits ein vorweggenommenes Finale an. Für einen der beiden Titelaspiranten wird der Weg nach Berlin bereits beendet sein.

Im zweiten Bundesliga-Duell trifft der SV Darmstadt auf Hannover 96. Sollten die Niedersachsen wie zuletzt in der Liga gegen Frankfurt (1:2) auch beim Aufsteiger patzen, dürfte der Druck auf Trainer Michael Frontzeck wieder wachsen. Brisanz verspricht auch das Duell der zuletzt kriselnden Zweitligisten VfL Bochum und 1. FC Kaiserslautern.

Im Fokus

Viel mehr als Wolfsburg gegen Bayern geht im DFB-Pokal derzeit nicht. Dass es bereits in der zweiten Runde zu dem Kracher kommt, bezeichnete VfL-Manager Klaus Allofs als unglücklich, weil „das sind beides Mannschaften, die diesem Wettbewerb gut tun.”

Für eines der beiden Teams ist bereits am Dienstag Schluss. „Es ist ein Finale. Und ein Finale musst Du leben wie ein Finale”, sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola. Mit seiner spektakulären Fünf-Tore-Gala hatte Münchens Torjäger Robert Lewandowski die Wolfsburger vor einem Monat beim 5:1 noch im Alleingang abgefertigt. „Die Mannschaft will das wieder geraderücken”, meinte Allofs.

Unter Druck

Hannover 96 kommt einfach nicht in Fahrt. Gerade erst hatte Frontzecks Mannschaft in der Bundesliga in die Spur gefunden, da setzte es gegen Eintracht Frankfurt die nächste Pleite. Und jetzt geht's zum starken Aufsteiger nach Darmstadt. „Wir werden mit aller Macht versuchen, eine Runde weiter zu kommen”, sagte Frontzeck.

Wenig komfortabel ist die Situation auch für Fortuna Düsseldorfs Coach Frank Kramer. Erst zwei Siege schaffte Kramer mit der Fortuna in der zweiten Liga - ein Sieg beim 1.FC Nürnberg würde den Coach zumindest kurzfristig etwas entlasten.

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