DFB-Pokal: Freiburg per Doppelschlag zum Sieg

DFB-Pokal
Freiburg per Doppelschlag zum Sieg

Schnell geführt, aber am Ende doch gezittert: Der SC Freiburg gewinnt 2:1 gegen den 1. FC Köln und sichert sich einen Platz im Viertelfinale des DFB-Pokals. Für die Rheinländer ist wieder in der Runde der letzten 16 Schluss.
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FreiburgEin früher Doppelschlag hat dem SC Freiburg den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals beschert. Binnen weniger als 60 Sekunden trafen erst Anthony Ujah (17.) mit einem Eigentor und dann Vladimir Darida (18.) zum 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Köln. Die Breisgauer erreichten damit am Dienstagabend zum dritten Mal seit 2005 die Runde der letzten Acht. Die Chance zu einem höheren Erfolg für den Vorletzten der Fußball-Bundesliga vergab vor 18 800 Zuschauern der Tscheche Darida, der mit einem Foulelfmeter an FC-Keeper Timo Horn scheiterte (65.).

Die Kölner boten eine couragierte Vorstellung, gingen aber fahrlässig mit ihren Chancen um und schieden wie in den vergangenen beiden Jahren im Achtelfinale aus. Daran änderte das Anschlusstor durch den brasilianischen Winterzugang Deyverson in der 89. Minute nichts.

„Wir haben das Spiel über weite Strecken im Griff gehabt, wir haben gut gespielt. Das war verdient. Heute konnte uns auch die Nachspielzeit nichts anhaben. Wir haben uns das Glück erarbeitet“, sagte Freiburgs Keeper Roman Bürki. Dagegen war Kölns Coach Peter Stöger richtig sauer. „Das war ungenügend, wie wir in das Spiel reingegangen sind“, ärgerte sich der Österreicher. „Das haben wir wirklich in der ersten Halbzeit verschenkt. Das waren zwei echt dämliche Gegentore“, bekannte Kölns Marcel Risse.

Kölns Angreifer Ujah, der nach einer guten Viertelstunde einen Eckball von Jonathan Schmid völlig unbedrängt mit dem Kopf ins eigene Tor verlängerte, sorgte für das 1:0 beim einzigen Bundesliga-Duell im Pokal-Achtelfinale. Keine 60 Sekunden später verloren die Rheinländer im Aufbau durch einen Fehler von Kevin Wimmer den Ball. Über Julian Schuster und Maximilian Philipp kam der Ball zu Darida, der Kölns Schlussmann Timo Horn umkurvte und aus spitzem Winkel vollendete.

Ohne den nach einer Roten Karte gesperrten Slawomir Peszko fehlte dem FC nicht nur in dieser Situation die defensive Ordnung. Mit der Führung im Rücken stellte der Bundesliga-17. aus Freiburg vor der Pause die klar dominierende Mannschaft im Schwarzwald-Stadion. Die Elf von Christian Streich spielte strukturiert und variabel nach vorne, während die Gäste häufig nur reagieren konnten.

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