DFB-Pokal
Köln, Stuttgart und Wolfsburg spielen auch um Frustbewältigung

Der DFB-Pokal als therapeutische Maßnahme: Die angeschlagenen Patienten VfL Wolfsburg, 1. FC Köln und VfB Stuttgart sind nach einer völlig missratenen Bundesliga-Hinrunde reif für die Couch. Die Achtelfinal-Aufgaben im Pokal heute Abend versprechen kurzfristige Besserung - könnten die Klubs aber auch noch tiefer in die Krise stürzen.

Der 1. FC Köln setzt in diesen schwierigen Zeiten auf "Wunderheiler" Volker Finke. Der ehemalige Trainer des SC Freiburg wurde nach dem 0:3 bei Schalke 04 als neuer Sportdirektor beim Tabellen-16. vorgestellt. "Für mich ist wichtig, einen Ansprechpartner zu haben, der wie ein Trainer denkt und mit dem ich mich austauschen kann", sagte Coach Frank Schaefer vor dem Pokalspiel gegen den Zweitligisten MSV Duisburg (19 Uhr/Sky).

Schaefer sitzt fest im Sattel

Der Stuhl des ewigen Interimstrainers wackelt trotz Relegationsplatz noch nicht. Und Finke hat keine Ambitionen, den bei den Fans beliebten Schaefer zumindest kurzfristig zu ersetzen. "Ich werde auf gar keinen Fall auf der Bank sitzen", sagte der 62-Jährige. "Die Mannschaftsführung für die tägliche Arbeit obliegt dem Trainer ohne Wenn und Aber." Der Klassenerhalt habe absolute Priorität.

Für den MSV hingegen ist es "das Spiel des Jahres - und jeder wird so auftreten", sagte Trainer Milan Sasic. "Wir haben keinen Druck, wir freuen uns riesig."



"Wölfe"-Coach McClaren wackelt



Druck hat dagegen Trainer Steve McClaren im Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Zweitligist Energie Cottbus (19.00 Uhr/Sky). Sein Gegenüber Claus-Dieter Wollitz aber stapelt trotz der misslichen Lage der Gastgeber tief. "Eigentlich spricht alles für Wolfsburg", sagte der Trainer des Tabellendritten. "Wolfsburg hat Millionen investiert und enorm viel Qualität in der Mannschaft."

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