DFB-Pokal
Leipzig und Bremen scheitern in Runde eins

Der DFB-Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. So sind mit Leipzig und Bremen bereits zwei Bundesligisten raus. Mainz und Frankfurt mussten bis ins Elfmeterschießen. Diese und weitere Spiele in der Zusammenfassung.

DüsseldorfGleich zum Auftakt sind zwei Bundesligaclubs in die Stolperfalle DFB-Pokal geraten. Der ambitionierte Erstliga-Aufsteiger RB Leipzig musste sich im Ost-Derby beim Zweitligisten Dynamo Dresden nach 120 spannenden Minuten und anschließendem Elfmeterschießen mit 4:5 geschlagen geben. Der sechsmalige Cupgewinner Werder Bremen blamierte sich beim Fußball-Drittligisten SF Lotte und verlor nach Gegentoren von Matthias Rahn und André Dej mit 1:2.

Eintracht Frankfurt benötigte beim Drittligisten 1. FC Magdeburg ein 4:3 im Elfmeterschießen zum Weiterkommen. Europa-League-Teilnehmer FSV Mainz 05 führte als Gast des Regionalligisten SpVgg Unterhaching bis zur 88. Minute 3:1. Die Bayern glichen aber noch zum 3:3 aus. Im Elfmeterschießen setzten sich die Mainzer 4:2 durch.

Champions-League-Starter Bayer Leverkusen mühte sich beim Oberligisten SC Hauenstein zu einem 2:1-Erfolg. Problemlos gestalteten dagegen die Erstligisten 1899 Hoffenheim (6:0 beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder) und SV Darmstadt 98 (7:0 beim Bremer SV) ihre Auftritte bei Gegnern aus dem Amateurlager.

Zweitligist VfL Bochum schied mit 3:4 nach Verlängerung beim Regionalligisten FC-Astoria Walldorf aus. Drittligist Hallescher FC erlebte gleichfalls ein kleines Pokalmärchen und schickte den zweimaligen Cup-Sieger 1. FC Kaiserslautern mit 4:3 nach Verlängerung zurück in die Pfalz.

Der Jubel beim Zweitliga-Aufsteiger Dresden kannte kaum Grenzen. „Ganz Deutschland hat uns die Daumen gedrückt“, sagte Doppel-Torschütze Stefan Kutschke, der früher für RB gespielt hatte. Leipzigs neuer Trainer Ralph Hasenhüttl warnte hingegen sein Team: „Eines kann ich versprechen. In der Bundesliga wird es nicht leichter“, betonte er nach dem unerwarteten Pokal-Aus. Dominik Kaiser hatte den entscheidenden Elfmeter vergeben.

„Wahnsinn, was die Jungs heute aufs Feld gebracht haben“, sagte Halles Trainer Rico Schmitt nach dem Erfolg gegen Kaiserslautern. HFC-Kapitän Klaus Gjasula sicherte seinem Team mit dem Treffer zum 4:3 in der Verlängerung den Sieg. „Wir haben an einem Spektakel teilgenommen, aber nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben hatten“, erklärte FCK-Coach Tayfun Korkut.

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