DFB-Pokal
Peinliches Aus für Bundesligisten

Sensationen, Blamagen und verhinderte Pleiten: Bremen, HSV, Cottbus, Bielefeld und Mainz sind im DFB-Pokal schon jetzt gescheitert. Hingegen sind die Bundesligisten Bayern und Bayer im Glück.

HB DÜSSELDORF. Wenige Tage vor dem Champions-League-Auftakt gegen die englischen Spitzenclubs FC Chelsea und Arsenal London haben sich Werder Bremen und der Hamburger SV in der deutschen Fußball-Provinz blamiert und sind sensationell in der ersten DFB-Pokalrunde bei Regionaligisten gescheitert. Vizemeister Bremen unterlag bei den Amateuren des FK Pirmasens mit 2:4 im Elfmeterschießen. Der Nordrivale HSV verlor beim Regionalliga-Tabellenführer Stuttgarter Kickers mit 3:4 nach Verlängerung.

Ein peinliches Aus blieb auch drei weiteren Bundesligisten nicht erspart: Energie Cottbus unterlag beim Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Essen 0:1, Arminia Bielefeld kam beim 1:2 gegen den Regionalligisten SC Pfullendorf unter die Räder, der FSV Mainz 05 nahm beim 0:1 in Saarbrücken Abschied aus dem Wettbewerb.

Nur mit Mühe und viel Glück konnten Titelverteidiger Bayern München mit dem 2:1 nach Verlängerung beim Regionalligisten FC St. Pauli sowie die Profis von Bayer Leverkusen, die sich erst mit 3:1 im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Aufsteiger TuS Koblenz durchsetzten, ähnliche Pleiten verhindern. „Ich bin froh, dass wir noch gewonnen haben, sonst hätten wir uns eine Menge Kritik eingehandelt“, sagte Coach Michael Skibbe mit Blick auf das UEFA-Cup-Spiel beim FC Sion am Donnerstag.

Auch das Starensemble von Felix Magath musste in der Neuauflage des Vorjahres-Halbfinales am Millerntor lange zittern, ehe ausgerechnet ein Eigentor des bis dato überragenden Hamburger Schlussmanns Patrik Borger (105.) für Erlösung beim Rekordpokalsieger sorgte. „Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass man es mit Amateuren zu tun hat. Auch St. Pauli trainiert unter Profibedingungen“, entschuldigte Magath den mageren Auftritt seiner Elf vor dem Start in die Königsklasse gegen Spartak Moskau. Allein Lukas Podolski zeigte mit seinem ersten Tor für die Bayern zum 1:1 (46.) ansteigende Form und empfahl sich für einen Platz in der Startelf. „Er war unser effektivster Spieler“, lobte Magath.

Seite 1:

Peinliches Aus für Bundesligisten

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%