DFB-Pokal

Stuttgart und Dortmund ziehen weiter

Nach Bayern, Leverkusen und Bremen schafften auch Dortmund, Stuttgart und Hertha den Sprung in die nächste Runde. Die Zweitligisten Bochum und Heidenheim dürfen auf große Spiele hoffen.
Dortmunds Henrich Mkhitaryan (zweiter von links) feiert sein Tor und den Einzug ins DFB-Viertelfinale. Quelle: AFP
Dortmund

Dortmunds Henrich Mkhitaryan (zweiter von links) feiert sein Tor und den Einzug ins DFB-Viertelfinale.

(Foto: AFP)

BerlinBorussia Dortmund, der VfB Stuttgart und Hertha BSC stehen wie der FC Bayern München, Bayer Leverkusen und Werder Bremen im Pokal-Viertelfinale. Aus der 2. Fußball-Bundesliga sind im Februar noch der VfL Bochum und der 1. FC Heidenheim dabei.

Braunschweig hätte es beinahe auch geschafft, doch die Eintracht verlor in einem Pokal-Krimi das Achtelfinale am Mittwoch beim VfB Stuttgart mit 2:3 (1:1). Der Schwede Joseph Baffo (6.) hatte den Zweitliga-Fünften vor 21 950 Zuschauern in Führung gebracht, dem Schweizer Orhan Ademi gelang in der 110. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich. In der 118. Minute köpfte Toni Sunjic die Schwaben dann ins Pokal-Glück. Georg Niedermeier (21.) und Timo Werner (99.) erzielten die weiteren VfB-Tore und bescherte Interimstrainer Jürgen Kramny den ersten Sieg. Nun kann der 44-Jährige auf eine Weiterbeschäftigung hoffen. „Das ist sehr befreiend. Wir haben es am Schluss spannender gemacht, als wir es wirklich hätten machen müssen“, jubelte Torschütze Werner.

Gänsehaut, Glückslose und Geburtstagswünsche
Glückslos
1 von 17

Der VfL Bochum hat nicht nur ein Glückslos gezogen, sondern auch eine besondere Aufgabe. Der Zweitligist spielt gegen den FC Bayern München im Viertelfinale des DFB-Pokals. Er tritt damit auch gegen den letzten Vertreter aus Bayern im Wettbewerb an. Der Freistaat war mit stolzen fünf Teams im Achtelfinale dabei.

Unterhaching - Leverkusen
2 von 17

Nun kann und muss der Rekordchampion wieder sagen, dass er die Landesfahne alleine hochhält. Unterhaching (gegen Leverkusen), Nürnberg (gegen Hertha BSC) und Augsburg (gegen Dortmund) unterlagen alle gegen favorisierte Gegner. Bochum übte schon einmal wie man gegen München gewinnt - allerdings nur gegen 1860.

Geburtstagswunsch
3 von 17

Mats Hummels hatte in diesem Herbst nicht allzu viele Glücksmomente. Nach dem Pokalsieg mit Borussia Dortmund beim FC Augsburg fühlte sich der Nationalverteidiger mal so richtig prima. „Das war perfekt heute“, sagte Hummels an seinem 27. Geburtstag. Nur mit einem Wunsch zum Jubeltag wurde es nichts.

Nicht limitiert
4 von 17

Ein Heimspiel im Pokal-Viertelfinale hatte Hummels sich erhofft. Nun muss der BVB in der nächsten Runde zum VfB Stuttgart. Die Dortmunder werden es verschmerzen können. Das erste halbe Jahr unter Thomas Tuchel lief so richtig gut. „Wir haben uns nicht nach oben limitiert“, beschrieb der Trainer seine Philosophie.

Gänsehaut
5 von 17

Pal Dardai ist ein emotionaler Typ. Er lebt von seiner direkten Art. Das „Gänsehaut“-Geständnis nach dem Pokalerfolg mit seiner Hertha beim 1. FC Nürnberg passt zu dem Ungarn, der dem Hauptstadt-Club wieder ein sympathisches Gesicht gegeben hat. Und witzig sind die Berliner nun plötzlich auch noch.

„noch im Pokal #hahohe“
6 von 17

„Schon Weihnachten und wir noch im Pokal #hahohe“, stand auf den T-Shirts der Profis. Damit nahmen sich die Berliner selbst auf die Schippe. Denn im Pokal, in dem in jedem Jahr das Finale in der eigenen Stadt lockt, war die Hertha zuletzt notorisch schlecht. In der nächsten Runde geht es aber noch nicht ins Olympiastadion, sondern erstmal nach Heidenheim.

Gabentisch
7 von 17

Das 3:2 nach Verlängerung gegen Eintracht Braunschweig war zwar der erste Sieg unter Kramny (links), als Qualitätsnachweis aber noch lange nicht genug. „Hinfallen, wieder aufstehen und am Schluss als Sieger vom Platz gehen, das tut gut“, sagte Kramny. Ob das aber auch für einen Vertrag auf dem Gabentisch ausreicht, bleibt abzuwarten.

Hertha BSC kann nach einem cool herausgespielten Sieg gegen den 1. FC Nürnberg weiter vom Pokalfinale am 21. Mai im heimischen Olympiastadion träumen. Im Duell des Bundesliga-Dritten gegen den Zweitliga-Dritten fügten die Berliner dem harmlosen Club beim 2:0 (1:0) am Mittwochabend die erste Niederlage seit neun Pflichtspielen zu. Erstmals seit vier Jahren stehen die Berliner damit im Viertelfinale des Cup-Wettbewerbs. Vladimir Darida (32. Minute) und John Anthony Brooks (65.) sicherten dem Bundesliga-Überraschungsteam vor 35 204 Zuschauern in Nürnberg das verdiente Überwintern im Cup-Wettbewerb. „Viertelfinale! Mit einem starken Auftritt!“, lautete die erfreute Reaktion von Hertha-Manager Michael Preetz.

Dortmund braucht etwas Anlauf
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: DFB-Pokal - Stuttgart und Dortmund ziehen weiter

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%