DFB-Pokalfinale gegen BVB
Bayern holt dank Robben das Double

Der FC Bayern hat nach Verlängerung den DFB-Pokal gewonnen – und Arjen Robben wird erneut zum BVB-Albtraum. Doch die Münchener hatten auch Glück: Dortmund wurde in der regulären Spielzeit ein klares Tor verwehrt.
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BerlinEndspiel-Held Arjen Robben hat dem FC Bayern ein Jahr nach dem Gewinn des Triples zum erneuten Double verholfen. Durch Treffer des Niederländers (107. Minute) und von Thomas Müller (120.+3) gewannen die Münchner am Samstag im 71. DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund mit 2:0 (0:0) nach Verlängerung und sicherten sich vor 74.907 Zuschauern im Berliner Olympiastadion zum 17. Mal in ihrer Vereinsgeschichte den „Pott“. Damit wiederholte sich zugleich die Geschichte: Schon vor einem Jahr im Champions-League-Endspiel in London hatte Robben kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer gegen die Dortmunder erzielt.

Um 22.50 Uhr nahm der überglückliche Kapitän Philipp Lahm den Cup aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck entgegen. „Zwei Titel in einem Jahr ist wunderbar. Letztes Jahr drei Titel, dieses Jahr zwei - wir schreiben weiter Geschichte“, freute sich Abwehrspieler Javier Martinez. Auch Matchwinner Robben war happy: „Das sind die schönsten Spiele. Da musst du bereit sein. Ich hatte heute nicht so viele Ballkontakte. Ich habe gewartet. Aber ich habe gewusst, da kommt eine Chance.“

Allerdings hatten die Bayern bei ihrem insgesamt zehnten Double-Gewinn auch Glück: In der 64. Minute reklamierten die Dortmunder vergeblich einen Treffer bei Referee Florian Meyer, als Dante einen Kopfball von Mats Hummels womöglich erst hinter der Linie aus dem Tor herausschlug. Der BVB-Abwehrspieler stand bei der Aktion aber auch wohl knapp im Abseits.

Nach exakt einer halben Stunde Spielzeit mussten die ohnehin verletzungsgeplagten Münchner und Tribünengast Joachim Löw die nächste Schrecksekunde verkraften, als Nationalspieler Lahm mit einer Blessur am linken Fuß vorzeitig vom Feld musste. Über die Schwere der Verletzung war zunächst nichts bekannt. In der Schlussphase hatte Torwart Manuel Neuer zudem Probleme mit der rechten Schulter.

Nach zwei rassigen Finalduellen der beiden deutschen Topclubs 2012 und 2013 blieb das erhoffte Fußball-Spektakel diesmal über weite Strecken aus. Stattdessen bekamen die Zuschauer bei der Leistungsschau von einem Dutzend Nationalspieler eine von der Taktik geprägte Partie zu sehen, in der Mittelfeldduelle im Vordergrund standen. „Die haben sehr, sehr viel Respekt voreinander“, konstatierte Bundespräsident Gauck in der Halbzeitpause in der ARD. Ähnlich äußerte sich Bundestrainer Löw: „Beide Mannschaften sind bisher vorsichtig.“

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Final-Held Robben bringt die Erlösung

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