DFB-Sieg gegen die Färöer

Götze und Özil knacken das Abwehrbollwerk

Klose, Müller und Co. scheiterten gleich reihenweise am starken Torhüter der Färöer, ehe der Dortmunder für die Erlösung sorgte. In Halbzeit zwei nutzte die DFB-Elf gegen müder werdende Gäste ihre Chancen.
Kommentieren
Wie Deutschland die Färöer besiegte
WM-Qualifikation - Deutschland - Färöer
1 von 12

Chance auf Chance ließ die DFB-Elf in Halbzeit eins liegen, ehe eine Dortmunder Co-Produktion die Erlösung brachte. Nach Zuspiel von Mats Hummels war es Mario Götze, ...

Germany Faroe Islands Soccer WCup 2014
2 von 12

... der seine Gegenspieler zu Statisten degradierte und in der 28. Minute überlegt zur 1:0-Führung einschob.

Germany Faroe Islands Soccer WCup 2014
3 von 12

Der Torschütze wird umjubelt.

WM-Qualifikation - Deutschland - Färöer
4 von 12

Auch Marco Reus durfte von Beginn an ran. Und der Neu-Dortmunder gehörte neben Götze zu den Aktivposten des Teams und sorgte für den von ihm erhofften Rummel. Trotz Götze und Reus: Den Offensiv-Aktionen der Deutschen fehlte es in Halbzeit eins allzu häufig an der letzten Präzision.

WM-Qualifikation - Deutschland - Färöer
5 von 12

Torjäger Miroslav Klose lief viel und hatte die Führung gleich mehrfach auf dem Fuß. Doch der Spieler von Lazio Rom scheiterte ein ums andere Mal an Torhüter Nielsen.

Germany's Mueller jumps for header during 2014 World Cup qualification soccer match against Faroe Islands in Hanover
6 von 12

Auch Nebenmann Thomas Müller biss sich am starken Schlussmann die Zähne aus.

Germany Faroe Islands Soccer WCup 2014
7 von 12

Trotz fehlender Spielpraxis behielt der Ersatztorhüter von Manchester City in den meisten Situationen den Überblick.

HannoverMit dem historischen 500. Jubiläumssieg hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den ersten Schritt in Richtung Zuckerhut absolviert. Zum Auftakt der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien mühte sich die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw gegen den Außenseiter Färöer zu einem 3:0 (1:0)-Erfolg.

In einer Partie, in der die DFB-Auswahl ein Schützenfest verpasste, überwanden lediglich Mario Götze (28.), den Löw überraschend für die Startelf nominiert hatte, und Mesut Ozil (54. und 71.) mit ihren Treffern vor 32.769 Zuschauern in Hannover das erwartet massive Abwehrbollwerk der Kicker von den Schafsinseln.

Das DFB-Team muss sich nach dem lockeren Aufgalopp mit Einbahnstraßenfußball gegen den 154. der Weltrangliste jedoch im prestigeträchtigen Duell am kommenden Dienstag (20.30 Uhr/ARD) in Wien gegen den Erzrivalen Österreich erheblich steigern, um in der Gruppe C das von Löw geforderte Zeichen zu setzen.

Schon in den ersten Minuten bestätigten sich die Erwartungen von DFB-Coach Löw, der ein Geduldsspiel gegen den Außenseiter prophezeit hatte. Im Stile einer Handballmannschaft kombinierte der WM-Dritte vor dem Strafraum und suchte die Lücke für den öffnenden Pass oder Distanzschuss. Die erste Möglichkeit bot sich dem "Fußballer des Jahres" Marco Reus, der in der 8. Minute am Färöer-Keeper Jakup Nielsen scheiterte.

Der Torwart Nummer drei beim englischen Meister Manchester City stand auch bei einem 20-Meter-Schuss von Sami Khedira im Blickpunkt und bewahrte die Gäste mit einer Glanzparade vor einem frühen Rückstand. Auf der anderen Seite probte der Fußball-Zwerg sporadisch den Aufstand und startete einige gefährliche Angriffe, die jedoch weniger auf der eigenen Stärke als auf Nachlässigkeiten in der DFB-Defensive basierten.

In der Defensive musste Löw im ersten Pflichtspiel seit dem Halbfinal-Aus bei der EM gegen Italien (1:2) auf Linksverteidiger Marcel Schmelzer verzichten. Der Dortmunder hatte sich im Abschlusstraining eine Prellung am linken Fuß zugezogen. Für ihn rückte Innenverteidiger Per Mertesacker vom FC Arsenal in die Startelf. Holger Badstuber von Bayern München übernahm die Schmelzer-Position auf der linken Seite.

Deutschland vergibt Vielzahl an Großchancen
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "DFB-Sieg gegen die Färöer: Götze und Özil knacken das Abwehrbollwerk"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%