Fußball
DFB verschiebt Sportdirektor-Frage

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine Entscheidung in Sachen Sportdirektor vertagt. Bundestrainer Jürgen Klinsmann betonte, dass "alles passen muss" und deshalb kein "Schnellschuss" in der Personalie getätigt werde.

Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) herrscht weiter Uneinigkeit bezüglich der Besetzung eines Sportdirektor-Postens. Eine Entscheidung werde in der Personalie wohl kaum noch vor Jahresende fallen, betonte Bundestrainer Jürgen Klinsmann am Mittwoch in Hamburg. "Es muss alles passen, wenn wir einen solchen Mann verpflichten. Wir müssen dann alle gemeinsam von dieser Lösung überzeugt sein. Deshalb brechen wir nichts übers Knie, machen keine Schnellschüsse und warten ab. Wenn der Sportdirektor erst nach der WM im kommenden Sommer verpflichtet würde, wäre das auch kein Beinbruch", spielte der Bundestrainer das Thema herunter.

Darüber, dass über kurz oder lang ein Sportdirektor vor allem für die Belange der Nationalmannschaft verpflichtet werden soll, sind sich sowohl die sportliche Leitung mit Klinsmann und Teammanager Oliver Bierhoff als auch die beiden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder und Dr. Theo Zwanziger einig.

Nachdem die Verpflichtung des einstigen Wunschkandidaten Berti Vogts aus diversen Gründen nicht zustande gekommen war, tun sich die Verantwortlichen mit einem adäquaten Ersatz schwer. Zunächst sollte im September eine Entscheidung fallen, anschließend sollte dieses Thema bei der derzeit stattfindenden Länderspielreise im Oktober behandelt werden. Nun sieht es nach einer Hängepartie aus.

© SID

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