Die Bundesliga geht wieder los
Elf Fakten für Fußball-Fans

FC Bayern gegen HSV: Mit diesem Klassiker wird die Bundesligasaison 2015/16 eröffnet. Der Titelverteidiger aus München ist hoher Favorit in einer Liga, die er dominiert und vorantreibt. Sportlich wie wirtschaftlich.
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DüsseldorfNach 83 Tagen Sommerpause rollt in der Fußball-Bundesliga ab Freitagabend wieder der Ball. Der deutsche Meister FC Bayern München eröffnet um 20.30 Uhr (ARD und Sky) in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena gegen den Hamburger SV die 53. Bundesliga-Spielzeit.

Seit 2002 wird die Saison mit einem Heimspiel des Meisters eröffnet. In den bisherigen 13 Partien verließ der Titelverteidiger nie den Platz als Verlierer (10 Siege, 3 Remis). Die Bayern dürfen zum achten Mal die Saison eröffnen.

In der Bundesliga geht es inzwischen um viel mehr als Sport. Das Lieblingsspiel der Deutschen ist ein Tummelplatz für Stars, die Millionen verdienen. Profifußball ist ein Milliardengeschäft, in das immer mehr Geld fließt, aber aus dem auch immer mehr Geld zurückkommt.


1. Fußball ist ein Wachstumsmotor

Fußball ist nicht nur Spaß und Freizeitaktivität. Das Spiel hat eine größere wirtschaftliche Bedeutung als viele denken. Und diese nimmt sogar stark zu. Umgerechnet 110.000 Vollzeitarbeitsplätze werden vom Spielbetrieb im Profifußball angestoßen, rechnete die Unternehmensberatung McKinsey & Company aus. Die Wertschöpfung betrug im vergangenen Jahr 7,9 Milliarden Euro.

Seit 2008 sei die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze um 40.000 Stellen gewachsen. Die Beschäftigungsintensität des Profifußballs sei damit so stark gestiegen wie zuletzt in nur wenigen anderen Wirtschaftszweigen in Deutschland, so die Autoren der Studie „Wachstumsmotor Bundesliga“.

Weitere Erkenntnisse: Die Wertschöpfung stieg im gleichen Zeitraum um 55 Prozent. Damit ist der Beitrag des Profifußballs zehn Mal so schnell gewachsen wie die deutsche Gesamtwirtschaft. Der Staat profitiere durch die wirtschaftlichen Aktivitäten rund um den Profifußball abzüglich der Kosten mit jährlich 2,3 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben.

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