Die Gewinner und Verlierer im DFB-Team nach dem Brasilienspiel
Die deutsche Elf in der Einzelkritik

Obwohl das deutsche Team gegen Brasilien eine Niederlage hinnehmen musste, können sich einige Akteure der Klinsmann-Elf durchaus zu den Gewinnern des Spiels zählen. Schlechte Noten hingegen, gibt es für den Angriff.

HB NÜRNBERG.
Lehmann: Ohne Chance bei den Gegentoren. Bei den wenigen kniffligen Aktionen sicher. Einmal unmotiviert aus dem Tor, sonst keine Fehler.

Friedrich: Zuerst auf Sicherheit bedacht, machte seine Seite dicht. Dosierte seine guten Vorstöße. Hat sich rechts den Stammplatz geholt.

Mertesacker: Ließ sich im Deckungszentrum nicht aus der Ruhe bringen. Verlor aber vor dem 2:3 das Duell gegen Robinho. Die Erfahrung fehlt.

Huth: Kompromisslos, oft zu ungestüm. Zwei verlorene Duelle gegen Adriano entschieden das Spiel. Mit diesem Kaliber noch überfordert.

Schneider: Überraschend in der Abwehr-Kette, glänzte dennoch mit Aktionen nach vorn. Ballsicher. Nach der Pause zurückhaltender.

Frings: Hielt Brasiliens "Kopf" Ronaldinho an der kurzen Leine. Sein Foul an Robinho führte zum 0:1. Eroberte viel Bälle. Starkes Spiel.

Ernst: Stopfte viele Lücken, zunächst Schnelligkeits-Nachteile gegen Robinho. Später mit guter Spieleröffnung, mutige Offensiv-Aktionen.

Deisler: Bestätigte seinen Aufwärtstrend: Viel in Bewegung, gute Standards, gefährliche Flanken. Baute später ab und musste raus.

Ballack: Immer präsent, noch mehr defensiv als offensiv. Verwandelte dritten Turnier-Elfmeter sicher. Als Team-Anführer sichtbar gereift.

Kuranyi: Als vorderste Spitze biss er auf Granit, konnte sich nicht behaupten. Deutliche technische Mängel - musste Asamoah weichen.

Podolski: Sechstes Tor in seinen letzten sieben Spielen, das erste per Kopf. Respektlos, mutig - am Ende fehlte ihm die Wirkung.

Asamoah: Kämpfte nach seiner Einwechslung in der 64. Minute stark, scheute keinen Zweikampf. Fand aber nicht ins Spiel, keine Torszene.

Hanke: Sollte die letzten acht Minuten die deutsche Offensive noch stärken. Zu einer gefährlichen Aktion kam der Joker nicht mehr.

Borowski: Seine ersten vier Turnier-Minuten bestätigten: Der Bremer ist noch weit weg von den Stammkräften. Konnte nichts mehr bewegen.

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