Fußball
Die Serie A bleibt ihrem Sparkurs treu

Die Klubs der italienischen Serie A haben kräftig gespart: Die Gehälter der Profis und auch die Ablösesummen sind von utopischen auf sehr hohe Beträge gesunken. Am meisten Geld gab dieses Jahr der AC Mailand aus.

Der Sparstrumpf der italienischen Serie A nimmt immer deutlichere Formen an. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Erstligisten die Gehälter ihrer Spieler um insgesamt 250 Mill. Euro gekürzt. Obwohl 24 Prozent der Serie-A-Profis immer noch mehr als eine Million Euro pro Jahr kassieren, sind die Ausgaben der Spitzenklubs für ihre Kicker in einem Jahr von 764,5 auf 508,3 Mill. Euro gesunken. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Donnerstag.

Für den Kauf neuer Spieler haben die Top-Klubs jedoch in diesem Sommer mehr als im Vorjahr ausgegeben. Insgesamt zahlten sie Ablösesummen in Höhe von 184 Mill. Euro, im vergangenen Sommer waren es nur 126 Mill. Euro gewesen.

Milan mit den meisten Ausgaben

Am meisten gab der AC Mailand aus. Für Stars wie Alberto Gilardino und Marek Jankulovski zahlte der Gruppengegner von Schalke 04 in der Champions League 32 Mill. Euro. Auch Meister Juventus Turin geizte in diesem Sommer nicht. Die "Alte Dame" gab 26,7 Mill. Euro für neue Spieler aus. Juve zählt zu den Klubs, die am deutlichsten die Spielergehälter reduziert haben. Die Profis von Trainer Fabio Capello haben in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 23 Mill. Euro weniger als im Vergleichszeitraum 2003/04 verdient. Auch Inter Mailand, das sich vom Starstürmer Christian Vieri getrennt hat, investierte 26 Mill. Euro in neue Spieler.

Auch die krisengeschüttelten römischen Klubs müssen weiterhin den Rotstift ansetzen. AS Rom hat in den vergangenen zwölf Monaten die Gehälter von 75 auf 45 Mill. Euro zusammengestrichen. Der Klub von Kapitän Francesco Totti hat in diesem Sommer nur 1,5 Mill. Euro für den Erwerb neuer Spieler ausgegeben. Stadtrivale Lazio hat die Spielersaläre von 34 auf 13 Mill. Euro reduziert.

© SID

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