Die Spielorte im Porträt: Hannover
Hauptstadt der Welfen-Dynastie

Die Stadt an der Leine hat sich in den vergangenen Jahren vor allem als Messestandort einen Namen gemacht. Die Expo 2000 zog die Massen an, zur Computerausstellung Cebit strömen jährlich mehrere hundertausend Besucher nach Hannover.

HB HANNOVER. Die niedersächsische Landeshauptstadt fand erstmals im Jahr 1150 urkundlich Erwähnung. Aus einem auf einer hochgelegenen Terrasse der Leine gelegenen Dorf entwickelte sich im Mittelalter eine kleine Marktsiedlung, die im Jahr 1241 die Stadtrechte erhielt. Seit 1636 ist Hannover die Hauptstadt der Welfen-Dynastie und heutzutage Heimat von knapp 525 000 Einwohnern.

Ein weitgehend autofreier Stadtkern, darum ein Ring von Straßen, der auch wegen eines gut ausgebauten Systems von U- und Stadtbahnen vergleichsweise wenig Staus kennt, viel Grün, viel Kultur und viele Freizeitmöglichkeiten - bei keiner deutschen Großstadt stehen tatsächliche Lebensqualität und bundesweites Image in einem derartigen Kontrast. Denn dass Hannover gemeinhin als graue Maus unter den deutschen Städten gilt, bestreitet auch an der Leine kaum jemand.

Um das Niedersachsenstadion ist in den sechziger und siebziger Jahren durch die Errichtung der Stadionsporthalle, einer Schwimmhalle und eines großen Trainingszentrums für den Spitzensport - das "Bundesleistungszentrums Nord" - ein ganzer Sportpark entstanden. Obwohl der hannoversche Hauptbahnhof auf der anderen Seite der Innenstadt liegt, lässt sich von ihm aus das WM-Stadion in einer halben Stunde zu Fuß erreichen. Das Stadion liegt nahe am Maschsee und damit in einem der drei großen Grün-Gebiete, die an Hannovers Stadtkern heranreichen. Vom der Mitte der niedersächsischen Landeshauptstadt aus kann in jeweils zehn Minuten nach Norden die Parkanlagen um den Barockgarten in Herrenhausen, im Osten den Stadtwald Eilenriede und im Südwesten den Maschpark und Maschsee erreichen.

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