Die Spielorte im Portrait: München
Heimliche Hauptstadt mit geschätztem Flair

Politisch gesehen schlägt das deutsche Herz in Berlin, doch sportlich ist unumstritten München mit dem alten Olympiastadion das Maß aller Dinge. Von der Leichtathletik-WM bis hin zum Champions-League-Finale, von den Olympischen Spielen bis hin zum Fußball-WM-Finale - es gibt kaum ein sportliches Großereignis, das nicht schon in der bayrischen Landeshauptstadt stattgefunden hätte.

HB MÜNCHEN. Als Gründungstag der Stadt München durch Heinrich den Löwen fand der 14. Juni 1158 den Eintrag in die Geschichtsbücher. Im Jahr 1214 wird die heutige bayerische Landeshauptstadt erstmals urkundlich als Stadt bezeichnet und 1255 Sitz der Herzöge von Bayern und München. Im 30-jährigen Krieg vom Schwedenkönig Gustav Adolf besetzt, wird München 1806 Hauptstadt des Königreichs Bayern. Unter der Regentschaft von König Ludwig dem I. entstanden zahlreiche monumentale Gebäude wie die Glyptothek mit ihren berühmten Antikensammlungen oder auch die Alte und Neue Pinakothek, die heute Heimstätte berühmter Gemäldegalerien und Kunstsammlungen sind. Auch der Bau des Königlichen Palastes, der Feldherrnhalle und des Siegestores fallen in die Epoche König Ludwigs I., unter dessen Herrschaft sich München zu einem wichtigen Kulturzentrum Europas entwickelte. 1918 rief Kurt Eisner den Freistaat Bayern aus und wurde zum ersten Ministerpräsidenten des Landes gewählt.

Auch München blieb nicht von der Herrschaft der Nationalsozialisten verschont, die 1933 die Macht im Rathaus übernahmen. 1944 zerstörten alliierte Luftbombardements Großteile der Stadt. Nach dem 2. Weltkrieg hat sich München aber bis zum heutigen Tag mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern zu einer Wirtschafts- und Medienmetropole mit internationalem Flair entwickelt, die weltweit großes Ansehen genießt.

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