Die Teams im Portrait
Argentinien: Maradona-Nachfolger gesucht

Nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea ernteten die „Gauchos “ in ihrer Heimat jede Menge Hohn und Spott. Deshalb brennen die Südamerikaner nun auf Widergutmachung.

HB DÜSSELDORF. Die jüngsten drei Fußball-Weltmeisterschaften standen für Argentinien unter keinem guten Stern. Jeweils als Mit-Favorit gestartet, erlebte der Weltmeister von 1978 und 1986 und Finalist von 1990 jeweils herbe Enttäuschungen. 1994 scheiterten die Südamerikaner im Achtelfinale an Rumänien (2:3), 1998 in der Runde der letzten Acht an den Niederlanden (1:2), vor drei Jahren in Südkorea und Japan sogar schon in der Vorrunde.

Der Olympiasieg im Vorjahr in Athen war der erste internationale Titel der Argentinier seit dem Gewinn der Copa America 1993 - und doch nur ein schwacher Trost. In Deutschland im nächsten Jahr soll wieder der WM-Titel nach Argentinien wandern. Doch Trainer Jose Pekerman warnt: „Uns fehlt ein herausragender Akteur, der die WM entscheiden kann, wie Diego Maradona 1986.“

Zumindest kann der Coach auf einen sehr ausgeglichenen Kader zurückgreifen: „Wir haben viele gute Spieler, um zwei oder drei konkurrenzfähige Teams zu stellen.“ Das stellte Pekerman unter Beweis, als er für die WM-Qualifikationsspiele in Bolivien und gegen Kolumbien insgesamt 33 Akteure nominierte. Erst feierte das Ersatzteam den ersten Sieg seit 1973 in der Höhenluft von La Paz (2:1), dann gewann die erste Garnitur gegen die Kolumbianer 1:0.

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