Die WM ist nichts für Offensivfanatiker
Tor-Boom lässt weiter auf sich warten

Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften - diese Devise haben sich die Mannschaften offenbar zu Herzen genommen. Der Toredurchschnitt bei der Endrunde lässt mit 2,44 Treffern pro Partie Luft nach oben.

Die Weltmeisterschaft in Deutschland ist bislang nichts für Offensivfanatiker. Bei 117 Treffern in 48 Partien sind in der Vorrunde durchschnittlich 2,44 Tore pro Spiel gefallen. Nur bei der Endrunde 1990 in Italien war die Ausbeute noch geringer. Damals gab es 115 Tore in den insgesamt 52 Turnier-Begegnungen, was einer Quote von 2,21 entspricht.

"Tag der offenen Tür" lautete dagegen das Motto des Finalturniers 1954 in der Schweiz. 140 Tore in 26 Spielen bedeuteten durchschnittlich 5,38 Treffer. Sogar noch darüber lagen damals die Ungarn mit 5,4 Toren pro Spiel. Der Titel aber ging an Fritz die in sechs Partien im Schnitt auf 4,2 Treffer kamen. Mindestens vier Tore pro Spiel gab es bei drei WM-Endrunden, 1950 in Brasilien (4,00), 1934 in Italien (4,12) und 1938 in Frankreich (4,67).

© SID

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