Dietmar Hopp über Fußball
„Zur Motivation reichen Teamgeist und Leberwurst“

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Ziel: 2016/17 auf grüner Wiese

Zwar sehe er das Problem, dass Fußball von Mateschitz als Werbevehikel genutzt wird, „aber ich unterscheide bei den Engagements nicht nach den Beweggründen der Mäzene. Wir leben nun mal in einer Marktwirtschaft. Und dazu gehört auch Marketing.“

Hopps Fazit: „Man kann den Fußball nicht so lupenrein halten, wie es sich manche Kritiker wünschen würden.“ Nichtsdestotrotz weiß der SAP-Mitbegründer, wie dieser Sport seine Unschuld bewahren könnte. Denn unter Unschuld versteht Hopp: „Dass es eben nicht ums Geld geht. Dass zur Motivation Mannschaftsgeist reicht oder eine Dose Leberwurst.“

Nach eigenen Angaben hat der 74-Jährige mittlerweile rund 250 Millionen Euro in den Klub seiner Jugend gesteckt. In zwei, drei Jahren soll sich Hoffenheim selbst tragen: „Ich hoffe, dass wir im Jahr 2016/2017 finanziell auf der grünen Wiese stehen werden“, sagte Hopp, der im Handelsblatt bekräftigte: „Ich habe immer gesagt, dass der Club unabhängig werden muss von mir.“

Thomas Tuma ist stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts.
Thomas Tuma
Handelsblatt / Stellvertretender Chefredakteur

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