Dortmunder Abstiegskampf

BVB siegt im Schicksalsspiel

Dortmund kann Abstiegskampf: Gegen die TSG Hoffenheim legte die Elf von Jürgen Klopp ein gutes Spiel hin, dennoch musste bis zum Schlusspfiff gezittert werden. Das lag auch am Schiedsrichtergespann.
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Dortmunds Ilkay Gündogan (r) jubelt mit Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang über seinen Treffer zum 1:0. Quelle: dpa

Dortmunds Ilkay Gündogan (r) jubelt mit Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang über seinen Treffer zum 1:0.

(Foto: dpa)

DortmundBorussia Dortmund kann Abstiegskampf! Dank eines 1:0 (1:0)-Zittersiegs über 1899 Hoffenheim hat der deutsche Vizemeister das Tabellenende der Fußball-Bundesliga erst einmal verlassen. Das Team von Trainer Jürgen Klopp verbesserte sich nach dem vierten Saisonsieg zumindest vorübergehend mit 14 Punkten auf Platz 14. Nationalspieler Ilkay Gündogan (17.) erzielte im Freitagsspiel das heiß ersehnte Tor für den Champions-League-Achtelfinalisten. Mit Kampf und Ergebnis- statt Erlebnis-Fußball kam der BVB zu dem enorm wichtigen Heimsieg.

Erstmals seit Herbst 1985 stand die Borussia am Tabellenende. Deshalb hatte Klopp in den Tagen nach der 0:2-Pleite bei Eintracht Frankfurt die Partie zum „High-Noon-Spiel“ erklärt. Vor der Partie war der Kult-Trainer sogar beim Friseur und schaute gut erholt aus. Mit seiner Aufstellung sorgte er für einen Paukenschlag: Gleich vier Weltmeister waren nicht dabei.

Torhüter Roman Weidenfeller wurde durch den Australier Mitchel Langerak ersetzt; Kevin Großkreutz, Erik Durm und Matthias Ginter gehörten ebenfalls nicht zur Anfangsformation. Dafür stand Kapitän Mats Hummels nach auskurierter Bänderdehnung wieder in der Startelf und stabilisierte die Abwehr. In der Torwartfrage habe er nach „Bauchgefühl“ entschieden, sagte Klopp: „Ich wollte die Frische, das Lächeln von Mitch im Tor stehen haben.“

Die Bilder des Dortmunder Siegs
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Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:0 (1:0)

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Vor der Partie gegen Hoffenheim sprachen nicht wenige von einem Schicksalsspiel für Borussia Dortmund – und für Trainer Jürgen Klopp. Würde er auch bei einer weiteren Niederlage Trainer des BVB bleiben?

Borussia Dortmund - 1899 Hoffenheim
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Und Jürgen Klopp reagierte auf die Krise und die Niederlag zuletzt gegen Frankfurt. Weltmeister Roman Weidenfeller musste seinen Platz im Tor für den Australier Mitchel Langerak räumen. Auch Kevin Großkreutz flog aus der Startelf, insgesamt wechselte Klopp fünfmal im Vergleich zur Partie in Frankfurt.

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Zu Beginn der Partie war der Druck auf den Schultern der Dortmunder deutlich zu spüren, sie überließen den Hoffenheimern zunächst den Ball und hofften auf Konter. Immer wieder mussten gefährliche Vorstöße der TSG gestoppt werden. Hier klärt Mats Hummels gegen Eugen Polanski. Hummels konnte nach seiner Verletzung aus dem Bayern-Spiel wieder eingesetzt werden.

Borussia Dortmund - 1899 Hoffenheim
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Dann konnte der BVB das Spiel jedoch schnell machen, Aubameyang flankte auf Ilkay Gündogan – und der traf per Kopf zur wichtigen Führung für den BVB.

Borussia Dortmund's Gundogan and Mkhitaryan celebrate a goal against Hoffenheim during their Bundesliga first division soccer match in Dortmund
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Das Stadion explodierte, alle wussten wie wichtig dieser Treffer war. Gündogan jubelt hier mit Mkhitaryan.

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So sieht es aus, wenn der Druck von Jürgen Klopp abfällt – zumindest ein bisschen. Dortmunds Coach jubelt nach Gündogans Treffer.

huGO-BildID: 40624714 Dortmund's Pierre-Emerick Aubameyang from Gabun jumps over Hoffenheim's Sebastian Rudy during the German Bundesliga s
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In der52. Minute trifft Aubameyang nach einer Ecke per Kopf ins Tor – und wird wegen Abseits zurückgepfiffen. Ein klare Fehlentscheidung, der Gabuner erzielte einen regulären Treffer.

Schon lange vor dem Anpfiff wurde die BVB-Profis von den Anhängern, die in Frankfurt erstmals gepfiffen hatten, mit „Kämpfen- und Siegen-Sprechchören“ gefeiert. „Zwischen Mannschaft, Verein und Fans gibt es keinen Dissens“, sagte Hans-Joachim Watzke. Der BVB-Chef erneuerte im TV-Sender Sky den Treueschwur für Klopp. „Egal, wie das Spiel ausgeht. Wir vertrauen uns, komplett und total.“

Aubameyangs Treffer zählt zu Unrecht nicht
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