Dortmunder Transfermaschine: Wohin bloß mit dem vielen Geld?

Dortmunder Transfermaschine
Wohin bloß mit dem vielen Geld?

37 Millionen Euro, diese Summe hat Borussia Dortmund durch den Transfer von Mario Götze schon sicher. Weitere Millionen könnten folgen – und dann würde Dortmund den ganzen Transfermarkt in Europa durcheinander bringen.
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Düsseldorf„Andere Mütter haben auch schöne Söhne. Und die können auch noch kicken.“ Dieser launige Ausspruch von BVB-Trainer Jürgen Klopp stammt vom Donnerstagnachmittag. Der Hintergrund: der Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern München. Und die anhaltenden Transfergerüchte um Stürmer Robert Lewandowski. Die Ansage dahinter: Borussia Dortmund sieht keine Probleme damit, die Spieler adäquat zu ersetzen. Die Preisfrage lautet jedoch: Wie gelingt das?

Klopp ist niemand, der in der Vergangenheit durch lautstarke Rufe nach Verstärkungen aufgefallen wäre. Stattdessen griff in den letzten Jahren wie bei kaum einen anderen Verein europaweit das präzise Scouting, die Suche nach jungen Talenten. Nicht nur, dass der eigene Nachwuchs auf dem Platz meist nachhaltigen Eindruck hinterließ, auch die oftmals unter dem Label „Schnäppchen“ firmierenden Zukäufe konnten sich sehen lassen: Lucas Barrios, Shinji Kagawa, Robert Lewandowski – alle konnten durch Leistungen ihren Einkaufswert vervielfachen.

Gerade der Japaner Kagawa wird dabei gerne als Lehrstück über Renditeentwicklung bei Profisportlern angeführt: Für 350.000 Euro aus Osaka gekommen, für 16 Millionen Euro nach Manchester verkauft. 30 Millionen Euro für einen neuen Spieler? „Ein solcher Transfer würde unserer Strategie widersprechen, Stars lieber selber zu machen, als sie am Markt teuer einzukaufen“, erklärte BVB-Finanzgeschäftsführer Thomas Treß nach der Präsentation der Halbjahresbilanz im Februar gegenüber Handelsblatt Online.

Nun hat sich die Lage für den BVB ein wenig geändert. Der Transfer von Götze beschert den Dortmundern zusätzliche Einnahmen von 37 Millionen Euro. Die festgeschriebene Ablöse ist eine stolze Summe, die investiert werden will. Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, kündigte schon vor dem Götze-Transfer an, erheblich in den Kader investieren zu wollen. Nur Summen nannte er dabei nicht.

Klar ist aber: Die Einnahmen aus Ligabetrieb und Champions-League decken die Ausgaben der Dortmunder mehr als ausreichend, schon in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs glänzte die noch vor wenigen Jahren in der Existenzkrise steckende AG mit einem Vorsteuerergebnis von 16,6 Millionen Euro. In der Bilanz lauern zwar auch langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von gut 90 Millionen Euro. Die sind jedoch auf lange Laufzeit ausgelegt und in der Regel ohnehin nicht durch Sonderzahlungen zu tilgen.

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  • Besser eine Truppe von herausragenden Spielern, als einen Spielervermittler für fertige Stars bedienen. That's it!

    Its only fair playing soccer, better than playing games. Bonjour tristesse Bavaria.

  • Das glaube ich nicht, wenn man die Aktionäre fragt dann wird der Großteil für Investition in die Mannschaft und Reduzierung der Schulden sein. Der Aktie hilft es langfristig mehr wenn der BVB immer in die Champions League kommt. Man könnte auch über einen Aktienrückkauf nachdenken.

  • Die Antwort liegt doch klar auf der Hand:

    DIVIDENDEN-Erhöhung für die Aktionäre


    Der Verein zahlt unter 2% Dividendenrendite. Das ist gegenwärtig zu wenig. Das Geld sollte an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

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