Dreistelliger Millionenbetrag
Finanzgruppe aus Dubai will FC Liverpool übernehmen

Der Ausverkauf der englischen Premier-League-Klubs geht weiter: Nachdem in den vergangenen Jahren in Liverpool mehrmals Übernahme-Verhandlungen mit unterschiedlichen Investoren gescheitert waren, scheint es dieses Mal zu klappen – für einen ansehnlich hohen dreistelligen Millionenbetrag.

Ein Finanzkonsortium aus Dubai hat offenbar vor, den englischen Rekordmeister FC Liverpool zu übernehmen. Laut englischen Medienberichten gab der Premier-League-Klub dem potentiellen Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die Erlaubnis zur Einsicht seiner Bilanzen. Das Geschäftsvolumen soll angeblich 675 Mill. Euro (450 Mill. Pfund) betragen.

Der derzeitige Wert des Champions-League-Siegers von 2005 wird mit 255 Mill. Euro (170 Mill. Pfund) beziffert. Weitere 375 Mill. Euro (250 Mill. Pfund) sollen in ein neues Stadionprojekt außerhalb des traditionsreichen Klubareals an der Anfield Road fließen. Die Restsumme entspricht den momentanen Verbindlichkeiten der Reds.

In den vergangenen Jahren waren in Liverpool mehrmals Übernahme-Verhandlungen mit unterschiedlichen Investoren gescheitert. Laut Medienberichten soll Mehrheitseigner David Moores inzwischen bereit sein, Anteile am Verein zu verkaufen und damit seine 51-prozentige Kontrollmehrheit aufzugeben.

Liverpool wäre im Mutterland des Fußballs der sechste Premier-League-Klub unter ausländischer Kontrolle. Zuvor hatten bereits beim FC Chelsea sowie bei Manchester United, Aston Villa, West Ham United und FC Fulham Investoren vom europäischen Festland sowie aus den USA, Ägypten und Island die Mehrheit übernommen.

© SID

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