Druck auf Englands Teammanager wächst: Liga-Manager fordert Eriksson-Rücktritt

Druck auf Englands Teammanager wächst
Liga-Manager fordert Eriksson-Rücktritt

Nach dem peinlichen Interview mit einem falschen Scheich gerät Englands Fußball-Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson immer heftiger unter Beschuss.

dpa LONDON. Nach dem peinlichen Interview mit einem falschen Scheich gerät Englands Fußball-Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson immer heftiger unter Beschuss.

Im Boulevardblatt "Daily Mirror" forderte der Vorsitzende des Premier-League-Clubs Wigan Athletic, Dave Whelan, den sofortigen Rücktritt des 57-jährigen Schweden. "Sven muss gehen. Er hat eine goldene Regel gebrochen. Das ist ein Skandal, eine Schande", sagte der Boss des Tabellensechsten.



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In einem Interview mit einem als Scheich getarnten Reporter der Sonntagszeitung "News of the World" hatte sich Eriksson bereit erklärt, nach der Weltmeisterschaft 2006 sein Amt als englischer Teammanager niederzulegen und als Vereinstrainer zum Erstligisten Aston Villa zu wechseln. Die Zukunftspläne des Schweden lösten in der Premier League heftige Kritik aus, doch die Vereinigung der Ligamanager (LMA) ruderte inzwischen zurück. In einer öffentlichen Erklärung sicherte die LMA Eriksson die volle Unterstützung zu.

Wigan-Chef Whelan dagegen fordert den Verband (FA) auf, Eriksson sofort zu entlassen. Auf Grund seiner Aktionen genieße er kein Vertrauen mehr im Land, sagte Whelan. Als Nachfolger von Eriksson schlug er Wigan-Coach Paul Jewell und Stuart Pearce, derzeit Teammanager bei Manchester City, vor. Ex-Nationalspieler Pearce wies jedoch jedes Interesse an dem Job zurück. "Ich finde es beschämend, dass darüber auch nur nachgedacht wird. Das ist absolut lächerlich. Ich bin erst seit einem Jahr Trainer, da kann ich keine Nationalmannschaft übernehmen", sagte Pearce.

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