DWI erhält den Zuschlag
Beim Wein ist deutsche Qualität gefragt

Deutschlands Winzer versprechen sich von der Fußball-WM 2006 einen weltweiten Imageschub. Dank eines Vertrages mit der Fifa steht fest, dass während der Weltmeisterschaft in den Stadien allein deutsche Weine ausgeschenkt werden dürfen.

HB MAINZ. Die Marketingstrategen der deutschen Weinwirtschaft hoffen auf den Absatz von mehreren Millionen Flaschen WM-Wein."Je näher wir der Weltmeisterschaft kommen, desto attraktiver wird das Thema", erklärt Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Wein-Instituts (DWI) in Mainz. Bis Anfang Januar haben 50 deutsche Weinbaubetriebe eine Lizenz erhalten und dürfen nun das WM-Emblem auf ihre Etiketten drucken. Renomee und Größe der Betriebe bilden einen Querschnitt durch die deutsche Weinwirtschaft.

So befinden sich unter den Lizenznehmern Großbetriebe wie die WIV Wein International AG ebenso wie exklusive Topweingüter, darunter das Weingut Franz Künstler in Hochheim am Main oder das Schlossgut Diel in Burg Layen an der Nahe. Einfach war es für das DWI nicht, mit der Vermarktungsgesellschaft der Fifa ins Geschäft zu kommen, wie Göring einräumt: "Geholfen hat dabei der öffentliche Aufruhr, dass kaum andere Branchen aus Deutschland zum Zuge gekommen sind."

Beim Bier ergatterte die US-amerikanische Großbrauerei Anheuser Busch den begehrten Titel eines offiziellen WM-Partners. In der Autoindustrie kam der koreanische Hersteller Hyundai zum Zuge. Gar nicht denken möchte der DWI-Geschäftsführer an die öffentliche Wirkung, würde in den WM-Stadien mit italienischem, französischem oder chilenischem Wein gefeiert: "Das wäre ein Image-GAU für den deutschen Wein gewesen."

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