Eine Million Menschen
Neuer Besucherrekord auf Berliner Fan-Meile

Einen neuen Besucherrekord kann die Berliner Fan-Meile am Samstag verzeichnen. Beim Achtelfinalspiel zwischen Deutschland und Schweden bevölkerten rund eine Million Menschen den Bereich um das Brandenburger Tor herum.

Am Samstagnachmittag bei schönsten Sommerwetter hat die Berliner Fan-Meile auf der Straße des 17. Juni einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Nach Angaben des Veranstalters bevölkerten zum Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Schweden rund eine Million Menschen den Bereich rund um das Fan-Fest zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.

Bei sommerlichen Temperaturen und friedlicher Atmosphäre erlebte die Party-Meile im Herzen der Hauptstadt ihren bisher eindrucksvollsten Ansturm. Am vergangenen Dienstag hatten 700 000 Menschen beim 3:0 der deutschen Mannschaft gegen Ecuador für die bisherige Rekordmarke gesorgt.

Zwei zusätzliche Leinwände

Die Veranstalter hatten in der Nacht zum Samstag zwei zusätzliche Leinwände installiert, um die Ballungszentren vor den zunächst nur sieben Bildschirmen aufzulockern. Nachdem bereits drei Stunden vor Spielbeginn zahlreiche Eingänge zur Fan-Meile aus Sicherheitsgründen geschlossen worden waren, verzichteten offenbar zahlreiche Besucher auf einen kilometerlangen Marsch zum nächsten Eingang und hielten sich im nicht gesicherten Bereich des Tiergartens auf.

Unmittelbar nach dem Spiel der deutschen Mannschaft gegen Schweden versammelten sich tausende Feierlustige rund um den Breitscheidplatz. Mit hupende Autos und Jubelgesängen auf der Straße begann danach die nächste Riesenparty. Die Polizei, die mit einem Rekordaufgebot von knapp 5 000 Beamten im gesamten Stadtgebiet im Einsatz war, sperrte den öffentlichen Verkehr für den Bereich ab.

Die Behörden verzeichneten am frühen Abend "relativ wenige Festnahmen", gemessen an der gewaltigen Zahl von Menschen auf den Straßen. Die meisten Delikte waren Beleidigung, Widerstand oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Auch das Deutsche Rote Kreuz hatte nach Spielschluss eine überschaubare Zahl von Hilfeleistungen verzeichnet. Insgesamt bedurften 220 Personen, überwiegend wegen Kreislaufproblemen bei den sommerlichen Temperaturen, sanitärer Hilfe.

© SID

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