Einmaleins der Bundesliga
Die Rekorde des ersten Spieltags

Laufen, Sprinten, Kämpfen – das muss jedes Team in der Bundesliga. Doch welche Mannschaft ragt heraus – außer den Bayern? Und welcher Nobody übertrifft die großen Stars? Das Ranking des ersten Bundesliga-Spieltages.
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DüsseldorfDas Team von Bayer Leverkusen ist am Samstag am meisten gelaufen: 116,05 Kilometer waren es am Ende. Die Mannschaft hat mit dieser Energieleistung einen 2:1-Sieg gegen Hoffenheim eingefahren. Nicht immer belohnen sich jedoch die Bundesliga-Teams für den Aufwand, den sie auf dem Platz zeigen. Zwei Gegenbeispiele sind Hoffenheim und Mainz.

Die beiden Teams liefen zwar ebenfalls fast 116 Kilometer innerhalb der 90 Minuten, was top ist. Doch beide verloren ihre Auftaktspiele. Die Mainzer unterlagen gegen den überraschend stabilen Aufsteiger aus Ingolstadt. Am Ende des Liga-Laufrankings liegen übrigens weitere Verlierer: Die Augsburger kamen nur auf knapp 107 Kilometer und die Bremer auf knapp 108. Zu wenig, um gegen Hertha beziehungsweise Schalke zu gewinnen.

Interessant: Drei der fünf laufstärksten Spieler am ersten Spieltag kommen aus den Verlierer-Teams Hoffenheim, Mainz und Frankfurt. Und mit Vladimír Darida von Hertha BSC hat ein Spieler einer eher sprintschwachen Mannschaft den ersten Topwert der neuen Saison aufgestellt: 12,66 Kilometer ist er gelaufen. Da kam selbst Weltmeister Christoph Kramer (Bayer Leverkusen) dieses Mal nicht mit: 12,18 Kilometer lief er.

Die besten Sprinter

Ähnlich ungerecht wirkt auch die Sprint-Statistik des ersten Spieltages. Die meisten Sprints zeigten die Stuttgarter am Wochenende: 294. Leverkusen und Hoffenheim folgen deutlich abgeschlagen mit 262 und 248 Tempoläufen. Vergleichsweise wenig sprinteten dagegen die Gladbacher, die Berliner und die Hamburger: Zwischen 154 und 169 Mal setzten sie an.

Der auffälligste Tempofußballer war sicherlich der Darmstädter Marcel Heller, weil er zwei Tore für sein Team erzielte, was dann am Ende für ein Unentschieden reichte. Doch mit 612 Metern bei 22 Sprints landet er nicht unter den Top Ten an diesem Spieltag. Topläufer jagen mindestens 30 Mal in einem Spiel über den Platz.

Mit dem Leverkusener Karim Bellarabi landet ein Nationalspieler auf Platz 2: 823,43 Meter in 39 Sprints wurden für ihn gemessen. Besser war da nur der Neukölner Leonardo Bittencourt: Er setzte genauso oft an, rannte aber insgesamt 867 Meter. Da konnte dieses Mal selbst der bekannt schnelle Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang mit 35 Sprints und 781 Meter nicht mithalten.

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